Kooperationen

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Kooperationen

Einführung neuer Behandlungsformen

Ausgehend von den seit der Gründung des RKU existierenden Versorgungsverträgen mit den Sozialversicherungsträgern hat die Einrichtung einen Strukturwandel bei bestimmten Verhandlungsformen von der stationären zur ambulanten oder teilstationären Versorgung erkannt – durch intensive Beobachtung des Gesundheitswesens sowie der Auswertung der Wünsche von Patienten und Kostenträgern. Diesem Strukturwandel wird durch eine Ausweitung des Angebotes für teilstationäre Behandlungsformen Rechnung getragen. In Abstimmung und Kooperation mit den zuständigen Kostenträgern konnte in den Jahren

  • 1997 die Zulassung für die teilstationäre Medizinische Rehabilitation
  • 2000 die Einrichtung einer Orthopädischen Schmerztagesklinik mit acht teilstationären Plätzen sowie einer Sonder-Berufsschule für behinderte Jugendliche der beruflichen Rehabilitation
  • 2003 der Inbetriebnahme der Postprimäre, neurologischen Rehabilitation (Phase C) mit sechs Betten.

geschaffen werden.

Gemeinsame Nutzung von medizinischen Einrichtungen

Im Jahre 2000 wurde ein Kernspintomograph mit einem Kostenvolumen von ca. 1,8 Mio. € beschafft. Bereits zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme wurde hierfür eine Kooperationsvereinbarung mit einem niedergelassenen Arzt über die anteilige Nutzung des Gerätes geschlossen. Diese gemeinsame Nutzung trägt zur möglichst hohen Auslastung des Gerätes bei.

Gemeinsame Nutzung von Wirtschafts- und Verwaltungseinrichtungen mit Partnern

Im Energie- und Wirtschaftsbereich wurde schon 1984 eine bis heute erfolgreiche Kooperation mit dem Universitätsklinikum Ulm und dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm begründet. Die Erzeugung von Energie, die Müllbeseitigung und eine Wäscherei werden zentral von der Universität Ulm betrieben und die jeweiligen Leistungen aufgrund von Kooperationsverträgen an das RKU und das BWK abgegeben. Aufgrund der gemeinsamen Nutzung der zentralen Einrichtungen durch die drei beteiligten Gesellschaften ist eine besonders wirtschaftliche Leistungserstellung möglich.

Durch die Zugehörigkeit des RKU zur Sana Klinikengesellschaft, dem größten privaten Krankenhausbetreiber in Deutschland, ergab sich die Möglichkeit, die bisher vor Ort befindlichen Einkaufsmöglichkeiten innerhalb des Verbundes zusammenzufassen. Auf Vorschlag des RKU wurde bereits 1989 im Konzern eine zentrale Institution für die Beschaffung von Gebrauchsgütern und eigenständige Tochtergesellschaften für Krankenhausreinigung, Catering und die Beschaffung von Investitionsgütern gegründet. Das RKU war beim Aufbau dieser Aktivitäten für den Konzern federführend beteiligt.

Die Beschaffung von Gebrauchsgütern wurde durch den Abschluss von Rahmenverträgen zwischen der Sana Kliniken und den wichtigsten Lieferanten geregelt. Dies bedeutet nicht nur einheitliche und günstigere Einkaufsmöglichkeiten für das RKU, sondern auch eine Rationalisierung des Bestellvorganges, indem vom RKU keine personalintensiven Preisverhandlungen mit den Zulieferfirmen geführt werden müssen.