Qualitätsmanagement

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Qualitätsmanagement

Das RKU beteiligt sich seit vielen Jahren an den gesetzlichen externen Qualitätssicherungsmaßnahmen, die eine anonymisierte, systematische und standardisierte Datenerhebung und Datenauswertung zu einem bestimmten Katalog von Operationen und Erkrankungen beinhalten wie z. B. Einbau einer Hüftgelenksprothese oder Behandlung eines Schlaganfalles. Die Daten werden an eine zentrale Stelle weitergeleitet, dort ausgewertet und landes- und bundesweit verglichen.

Das Zentrum für Integrierte Rehabilitation beteiligt sich am QS Reha-Verfahren, Qualitäts-Sicherung medizinische Rehabilitation, im Rahmen dessen wichtige Parameter bzgl. der Befindlichkeit der Rehabilitanden nach erfolgter Anschlußheilbehandlung erhoben und zentral ausgewertet werden.

Bereits 1999 begann das RKU regelmäßige Selbstbewertungen nach dem im Gesundheitswesen und in der Industrie anerkannten Programm der EFQM durchzuführen (European Foundation for Quality Management). Bewertet werden verschiedene Kriterien wie Führung, Patientenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit oder die Ergebnisse wichtiger Schlüsselprozesse. Aus den im Rahmen der Selbstbewertung identifizierten Stärken und Verbesserungsbereichen entstanden zahlreiche Verbesserungsprojekte. Ausserdem werden in regelmäßigen Abständen Patienten-, Mitarbeiter- und Einweiserbefragungen durchgeführt.

Seit 2007 sind die RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm KTQ - zertifiziert, seit 2010 rezertifiziert (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen). Die Klinik für Medizinische Rehabilitation absolvierte 2011 erfolgreich die KTQ-Reha-Zertifizierung.

Das KTQ-Modell ist ein spezifisches Verfahren der Krankenkassen und der Verbände des Gesundheitswesens (wie beispielsweise Bundesverbände der Krankenkassen, Bundesärztekammer, Deutscher Pflegerat) zur Zertifizierung von Krankenhäusern. Kernelemente des Verfahrens sind eine Selbstbewertung des Krankenhauses und die anschließende Fremdbewertung durch externe akkreditierte Experten aus dem Gesundheitswesen. Es werden dabei die Bereiche Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit im Krankenhaus, Informationswesen, Krankenhausführung und Qualitätsmanagement überprüft.
Die Prüfung des Rehabilitationsbereiches wird durch Kriterien für eine fachgerechte, rehabilitandenorientierte Rehabilitation, die durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation festgelegt sind, ergänzt.
Das Krankenhaus erhält das Zertifikat nur, wenn die Patienten und Mitarbeiter zufrieden sind, die Sicherheit gewährleistet ist, die Informationen fließen, die betriebswirtschaftlichen Belange geregelt sind und ein Qualitätskonzept existiert. In Vorbereitung auf die Zertifizierung wurden zahlreiche Vorgehensweisen hinterfragt und verbessert, wobei immer das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt steht.

Link zu den QS-Berichten