Neurologische Universitätsklinik
Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. A. C. Ludolph
Arzt für Neurologie und Psychiatrie
Zur Person
Sekretariat:
Frau G. Pirch
Tel.: 0731 177-1201
Fax: 0731 177-1202
E-Mail: albert.ludolph@rku.de
Das Arbeitsgebiet der Neurologischen Universitätsklinik, deren stationärer Teil im RKU untergebracht ist, umfasst das gesamte Spektrum der Neurologie einschließlich einer Überwachungsstation Stroke Unit (Schlaganfalleinheit) und einer Epilepsie-Monitoring-Einheit. Schwerpunkte der Krankenversorgung und Forschung bestehen auf folgenden Gebieten:
- Motorische Systemerkrankungen wie ALS, Spinale Muskelatrophien, Morbus Kennedy, hereditäre spastische Paraparesen
- Extrapyramidal-motorische Erkrankungen wie Morbus Parkinson, atypische Parkinsonsyndrome, Morbus Huntington
- Schlaganfall
- Dementielle Erkrankungen wie Morbus Alzheimer
- Entzündliche Erkrankungen des Nervensystems wie Multiple Sklerose, Guillain-Barrè-Syndrom, Meningitis und Enzephalitis
- Epilepsie
- Neuromuskuläre Erkrankungen
- Neurofibromatose und andere Tumorerkrankungen des Nervensystems
- Ataxieerkrankungen wie Spinocerebelläre Ataxien, Friedreichsche Ataxie und sporadische Ataxien einschließlich Gluten-Ataxie
- Neurologische Schmerzsyndrome
Bei den motorischen Systemerkrankungen, wie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), werden begleitende Therapiestrategien wie Heimbeatmung, PEG-Anlage und Kommunikationsmöglichkeiten angewendet.
Die Neurologische Universitätsklinik bietet mit insgesamt mehr als 70 fachneurologisch betreuten Betten ein differenziertes und auf die Patientenbedürfnisse abgestimmtes Behandlungskonzept von der akutstationären Therapie bis hin zur Frührehabilitation und Anschlussheilbehandlung. Es stehen drei Intensivbetten, eine Stroke-Unit (Schlaganfall-Spezialeinheit mit 16 Überwachungsbetten) zur schnellen umfassenden Diagnostik, Therapie und intensiven medizinischen Betreuung zur Verfügung. Darüber hinaus erlauben drei Video-Überwachungsplätze ein kontinuierliches Monitoring von Epilepsiepatienten. Sämtliche apparativen Untersuchungsverfahren, einschließlich der kompletten bildgebenden Diagnostik mit Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT), stehen der Klinik zur Verfügung.
Über eine Kooperation mit der Nuklearmedizinischen Abteilung der Universität Ulm besteht zudem die Möglichkeit, die Positronenemissionstomographie (PET) anzuwenden. Diese Untersuchungsmethode erlaubt eine oftmals therapierelevante klinische Zuordnung unterschiedlicher neurodegenerativer Erkrankungen. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Gefäß- und Neurochirurgischen Abteilungen der Universität Ulm bei erforderlicher weiterer chirurgischer Behandlung unserer Patienten.
Nachstationär werden Patienten in der Neurologischen Hochschulambulanz der Universität Ulm, vor allem in Spezialsprechstunden, betreut. Zur Ambulanz der Neurologischen Universitätsklinik incl. Spezialsprechstunden: http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/neurologie.html
Die Neurologische Universitätsklinik ist stets bemüht, an viel versprechenden Behandlungsstudien teilzunehmen, um Patienten, die an chronischen oder nicht heilbaren Erkrankungen leiden, frühzeitig potentiell wirksame Therapien anbieten zu können.




