Muskellabor
Oberärzte:
Herr Prof. Dr. H. Tumani
Telefon 0731/177-1207
E-Mail: hayrettin.tumani@rku.de
Mitarbeiter:
Herr Dr. H-J Gdynia
Telefon: 0731 177-5225
E-Mail: hans-juergen.gdynia@uni-ulm.de
Leitende MTA:
Frau H. Mogel
Telefon 0731 177-1518
Fax 0731 177-1519
Muskelerkrankungen können auch heute zu einem hohen Prozentsatz nur über eine histologische Untersuchung einer Gewebeprobe aus dem Skelettmuskel spezifiziert werden. Für die Diagnostik von Muskelerkrankungen, einem Teilgebiet der Neurologie, ist deshalb die feingewebliche Untersuchung des Skelettmuskels ein wichtiger Bestandteil.
Wir bieten neben der Routinehistologie (Strukturmyopathien, entzündliche Myopathien, d.h. Poly/Dermatomyositis, Inclusion-Body-Myositis, mitochondriale Myopathien, Faserdisproportionen, MADA-Mangel, toxische Myopathien, Fettstoffwechselstörungen, neurogene Muskelatrophien) Immunhistochemie für folgende Muskelerkrankungen an:
- alle derzeit einer Diagnostik zugänglichen Gliedergürteldystrophien
- Lymphozyten- und Oberflächenmarker für entzündliche Myopathien (Polymyositis, Dermatomyositis)
- Oberflächenmarker für Muskeldystrophie Typ Duchenne/Becker/Emery-Dreifuss
- kongenitale Muskeldystrophien
- Störungen des Glykogenstoffwechsels.
Bei weitergehender Diagnostik kooperieren wir mit dem Friedrich-Baur-Institut in München und mit dem Muskellabor der Universitätsklinik in Halle.
Für eine sachgerechte Verarbeitung des Muskelmaterials und eine effiziente Begutachtung sind sowohl klinische Angaben zum Krankheitsbild als auch eine rasche Verbringung des Muskelmaterials zur Kryokonservierung vonnöten.
Bei der Fragestellung nach Vorliegen einer Myositis wird das vorläufige histologische Ergebnis innerhalb der ersten 48 h nach Biopsie mitgeteilt, um ein rasches Einsetzen entsprechender Therapiemaßnahmen möglich zu machen.



