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Weiterbildungscurriculum zur Fachärztin/zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

1. Einleitung

1.1 Rechtliche Grundlagen:

Das Curriculum richtet sich nach der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg (WBO) sowie den Inhalten der zugehörigen Richtlinie.

1.2 Dauer der Weiterbildungsbefugnis:

Die Weiterbildung zum Facharzt/zur Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU wird durch Ermächtigung der Ärztekammer Südwürttemberg von Herrn Prof. Dr. med. H. Reichel (5 Jahre am RKU) in Kooperation mit Herrn Prof. Dr. med. F. Gebhard (1 Jahr an der Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Ulm) in vollem Umfang gewährleistet.

1.3 Ziel und Zweck der Weiterbildung:

Ziel der Weiterbildung ist aufbauend auf der Basisweiterbildung die Erlangung der Facharztkompetenz nach Erfüllung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte.

2. Struktur/Schwerpunkte der Klinik

2.1 Struktur:

Die Orthopädische Abteilung in den RKU-Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gehört mit 158 operativen und konservativen Betten, Querschnittgelähmtenzentrum, Schmerztagesklinik sowie orthopädisch-medizinischen Funktionsbereichen (Röntgen, CT, MRT, Labor, Physiotherapie, balneophysikalischer Therapie, Ergotherapie, Logopädie) zu den größten Orthopädischen Universitätskliniken Deutschlands. Die Orthopädische Klinik deckt das gesamte Spektrum der operativen und konservativen Behandlungsmaßnahmen bei Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane ab.

Außerdem ist in der Orthopädischen Universitätsklinik die Sektion Biochemie der Gelenks- und Bindegewebserkrankungen angesiedelt.

2.2 Schwerpunkte/Forschungsthemen:

Im Rahmen des Zentrums für muskuloskelettale Forschung der Universität Ulm findet eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik statt.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der operativen Versorgung in der Orthopädie liegen im Bereich der arthroskopischen bzw. offenen Gelenkoperationen, der gelenkerhaltenden Chirurgie, dem endoprothetischen Gelenkersatz und der Wirbelsäulenchirurgie. Weitere Schwerpunkte sind rheumaorthopädische Eingriffe, Tumorchirurgie, kinderorthopädische Operationen, sowie in geringerem Umfang die Versorgung von Frakturen der Wirbelsäule und Extremitäten.

3. Weiterbildungsverantwortliche/Ansprechpartner*innen

Ärztlicher Direktor sowie mit der Weiterbildung betraute Fach-/Oberärzte*innen

4. Ablauf der Weiterbildung

4.1 Rotation:

Die Bereiche werden im Rahmen eines Rotationssystems durchlaufen, worin sowohl der Einsatz auf einer spezialisierten Station als auch in der entsprechenden Spezialsprechstunde inbegriffen sind. Gewünscht und unterstützt wird eine Spezialisierung in einem Teilgebiet der Orthopädie gegen Ende der Facharztausbildung.

Zu den festen Bestandteilen der zu durchlaufenden Rotationen (je 6 Monate) gehören:

  • Allgemeinorthopädische und Notfallambulanz
  • Allgemeinorthopädische Station
  • Station für Endoprothetik
  • Station für Kinderorthopädie
  • Station für Wirbelsäulenchirurgie
  • Station für septische Chirurgie
  • Intensivstation
  • Bereich Spezielle Orthopädische Schmerztherapie / MMS
  • Bereich Sportorthopädie
  • Bereich Querschnittgelähmtenzentrum
  • Klinik für Unfallchirurgie, UKU (12 Monate)

Der Einsatz und die Ausbildung in den Spezialsprechstunden der Hochschulambulanz sowie die operative Ausbildung werden simultan zu den Rotationen auf den Stationen durchgeführt.

Assistenzärzte*innen in Weiterbildung werden außerdem an der Ausbildung der Studierenden im Fach Orthopädie an der Orthopädischen Universitätsklinik beteiligt.

4.2 Weiterbildungszeiten:

Durch einen etablierten Assistenten*innenaustausch mit der Klinik für Unfall,- Hand,- Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Ulm (12 Monate Rotation) ist es möglich, die komplette Weiterbildung (72 Monate) zum Facharzt/zur Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie im Anstellungsverhältnis an der Orthopädischen Universitätsklinik zu absolvieren.

4.3 Fachgespräche:

Ausbildungsinhalte und Fortschritte in der Forschung werden im Rahmen jährlich stattfindender, strukturierter Mitarbeitergespräche besprochen und geplant.

4.4 Teilnahme an Kongressen, Seminaren, Kolloquien etc.:

Neben der Teilnahme an den wöchentlichen Fortbildungsveranstaltungen der Klinik ist für Assistenzärzte in diesem Weiterbildungsabschnitt die Teilnahme an den AE-Grundkursen Hüfte und Knie, dem Grund- und Aufbaukurs der Sonographie der Säuglingshüfte sowie den zum Erwerb der Fachkunde für Strahlenschutz erforderlichen Kursen vorgesehen. Aktive Teilnahmen an Kongressen und Kolloquien sind erwünscht und werden unterstützt.

4.5 Dokumentation:

Ein Logbuch wird zur Dokumentation geführt.

4.6 Möglichkeit für wissenschaftliches Arbeiten/strukturierte Forschungsförderung:

In der Klinik für Orthopädie existieren klinische Forschungsgruppen, jeweils unter Leitung eines Oberarztes/einer Oberärztin. Engagement in der Forschung wird ausdrücklich unterstützt. Die Forschungsgruppen sind im Einzelnen:

  • Endoprothetik (Prof. Dr. Reichel, GOA PD Dr. Bieger)
  • Wirbelsäulenchirurgie (PD Dr. Weckbach)
  • Hüftgelenkerhaltende Chirurgie (OA Dr. Dornacher)
  • Sportorthopädie, Knie, Schulter (LOA PD Dr. Kappe)
  • Kinderorthopädie, Fuß (OÄ Dr. Taurman)
  • Tumorchirurgie (OA Dr. Leucht)

Außerdem ist in der Orthopädischen Universitätsklinik die Sektion Biochemie der Gelenks- und Bindegewebserkrankungen (Leitung: Prof. Dr. Brenner) angesiedelt. Ferner existiert im Rahmen des Zentrums für muskuloskelettale Forschung der Universität Ulm eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik (Leitung: Frau Prof. Dr. Ignatius). An beiden Einrichtungen können experimentelle Projekte bearbeitet werden.

Forschungsvorhaben und Fortschritte der Projekte werden i.R. regelmäßiger Sektionsrapporte der Forschungsgruppen präsentiert. Die Präsentation abgeschlossener Projekte auf orthopädischen Fachkongressen und deren Publikation in Fachzeitschriften wird ausdrücklich unterstützt.

5. Zusatzweiterbildungen

Weiterbildung „Spezielle Orthopädische Chirurgie“

Die Dauer der Zusatzweiterbildung „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ beträgt 36 Monate, wobei 12 Monate bereits während der Facharztausbildung abgeleistet werden können. Die Weiterbildung kann in vollem Umfang an der Klinik für Orthopädie absolviert werden.

Weiterbildung „Orthopädische Rheumatologie“

Die Dauer der Zusatzweiterbildung „Orthopädische Rheumatologie“ beträgt 36 Monate, wobei 12 Monate bereits während der Facharztausbildung abgeleistet werden können. Die Weiterbildung kann in vollem Umfang an der Klinik für Orthopädie absolviert werden.

Weiterbildung „Kinderorthopädie“

Die Dauer der Zusatzweiterbildung „Kinderorthopädie“ beträgt 18 Monate, wobei 6 Monate bereits während der Facharztausbildung abgeleistet werden können. Die Weiterbildung kann in vollem Umfang an der Klinik für Orthopädie absolviert werden.

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