Funktionsbereich Innere Medizin

Sekretariat:


Ingrid Merz

Telefon:
(0731) 177 - 1183

E-Mail:
ingrid.merz@rku.de

 

Sprechstunde:


Mittwochs
von 12 - 15:30 Uhr

 

Im Funktionsbereich Innere Medizin werden die Patienten der Orthopädischen Universitätsklinik und des Querschnittgelähmtenzentrums mitbetreut. Aufgrund der demographischen Entwicklung finden sich zunehmend ältere Patienten mit erheblichen Komorbiditäten, die oftmals eine interdisziplinäre Versorgung benötigen. Dies gilt auch bei den zunehmend älteren Patienten im Bereich des Querschnittgelähmtenzentrum (nicht-traumatischer Querschnitt).

Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Mitbetreuung der Patienten der Klinik für Anästhesiologie im Rahmen einer interdisziplinären Visite auf der Intensivstation und die Unterstützung der Prämedikationsambulanz in internistischen/kardiologischen Fragestellungen.

Schwerpunkte:

  • Allgemein-internistische/kardiologische Betreuung der Patienten der Kliniken für Orthopädie (inkl. Querschnitt/Rehamedizin) und Anästhesie (Intensivstation).
  • Mitbeurteilung und Behandlung der Patienten im Rahmen der Prämedikationsambulanz (OP-Fähigkeit).
  • Betreuung von Patienten mit CIED (Herzschrittmacher, implantierbare Defibrillatoren) peri-operativ und im Rahmen einer notwendigen MRT-Diagnostik.

 

Diagnostisches Spektrum

a) allgemeine internistisch-klinische Diagnostik

b) Sonographien:
Gesamte internistische Ultraschalldiagnostik mit Oberbauchsonographie, Schilddrüse, Lunge/Pleura, Duplexsonographie aller Gefäße, Echokardiographien (inkl. med. oder mech. Stressecho, TEE)

 

c) Funktionsdiagnostik:
EKG-Untersuchungen inkl. Langzeitdiagnostik und Ergometrie, Langzeitblutdruckuntersuchungen, Lungenfunktionsuntersuchungen, Herzschrittmacher-/event-recorder-Kontrollen

d) Endoskopien:
Gastroskopie, Koloskopie, Bronchoskopie

Belastungs-EKG

Das Belastungs-EKG ist ein Elektrokardiogramm, das während einer dynamischen Belastung aufgezeichnet. Neben der Ischämiediagnostik dient das Belastungs-EKG auch zur Beurteilung von belastungsinduzierten Beschwerden wie Dyspnoe und Thoraxschmerzen sowie der Kreislaufregulation (Entwicklung von Blutdruck und Herzfrequenz).

Häufig macht es Sinn, eine zweite Untersuchung aus dem Spektrum der Ischämiediagnostik anzuordnen, um die Befundsicherheit zu erhöhen.

 

Stress-Echokardiographie

Die Stress-Echokardiographie ist eine Untersuchung des Herzens unter dynamischer Belastung (Fahrradergometrie). Sie dient zum Nachweis bzw. Ausschluss einer myokardialen Ischämie bei Verdacht auf eine hämodynamisch bedeutsame koronare Herzerkrankung (KHK) oder zur Vitalitätsdiagnostik bei bekannter KHK.

Vorteile der Methode sind die hohe diagnostische Wertigkeit und die Kosteneffizienz.

 

Therapeutisches Spektrum

a) allgemeine internistische Therapie, zuzüglich kardiologischer Schwerpunkttherapie

b) internistisch-interventionelle Therapie:
Ultraschall-gesteuerte Punktionen/Interventionen (z.B. Drainagen etc.), Elektrotherapie von Herzrhythmusstörungen.

c) interventionelle Endoskopie: Blutungsstillung, PEG-Sonden