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Umsonst ist keine Reha

RKU nimmt an Kampagne und Unterschriften-Aktion der BWKG teil

Eine Rehabilitation steigert die Lebensqualität vieler Menschen und macht sie wieder fit für Alltag, Familie und Beruf. Häufig  kann mit einer Reha Frühverrentung und Pflegebedürftigkeit vermieden werden. Weil unsere Gesellschaft immer älter wird und länger arbeiten muss, steigt auch die Bedeutung einer guten Rehabilitation.

Trotzdem werden viele Reha-Anträge abgelehnt, Reha-Leistungen nicht angemessen bezahlt. Diese Rahmenbedingungen müssen verbessert werden, findet die BWKG (Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft) und startet deshalb mit einer Kampagne „Umsonst ist keine Reha“, an der auch das RKU teilnimmt.

Die Kampagne macht sich stark für eine gute Reha, mit Postkarten für alle Klinik-Mitarbeiter, Postern und Flyern, auf denen Patientengeschichten und politische Forderungen zu sehen sind. So soll Aufmerksamkeit geschaffen werden, das Image der Reha gestärkt und ein Boden für eine öffentlichkeitswirksame Forderung an Politiker und Kostenträger geschaffen werden.

Die Postkartenaktion beginnt am Freitag, 24. Oktober 2014, und endet im Frühjahr 2015.

Die Kampagnen-Poster zeigen Menschen, die sich fragen, was passiert, wenn man nach einem Unfall oder einer schweren Erkrankung keine Reha bekommt: „Was kommt nach dem Herzinfarkt? Oft der zweite. Oder eine gute Reha.“ Einprägsame Slogans wie „Je reha desto besser“ oder „Rehalisten kommen weiter“ sollen für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen.

Wie kann man die Kampagne unterstützen? Am einfachsten mit einer Unterschrift auf der Postkarte. Diese Postkarten können in eine Sammelbox geworfen werden, die im Foyer an der Information aufgestellt ist. Auf der Homepage der BWKG (www.bwkg.de) und auch auf der RKU-Homepage wird die Kampagne begleitet.

Mittlerweile konnten 15.975 Unterschiften an die Politik übergeben werden. Bei einer zentralen Veranstaltung der BWKG in Stuttgart am 11. Mai 2015 freute sich Thomas Reumann, Vorstandsvorsitzender der BWKG und Reutlinger Landrat, über die positive Resonanz auf die Reha-Kampagne. 91 baden-württembergische Reha-Kliniken haben an der Aktion teilgenommen.

Bei einer lokalen Postkartenübergabe am 6. Juli 2015 in Bad Waldsee haben Klinikvertreter von elf Reha-Einrichtungen aus Oberschwaben und dem Alb-Donau-Kreis, darunter RKU-Geschäftsführer Matthias Gruber, mehr als 3.000 Postkarten an die Politik übergeben. Mit dabei waren auch RKU-Patientenfürsprecher Hans-Peter Thomas und Reha-Patientin Mürvet Köroglu.