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Veranstaltungsreihe: Das Gehirn - ein außergewöhnliches Organ

     
Freitag, 20. Januar 2017, 18:00
     

 

Prof. Dr. Heiner Fangerau, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universität Düsseldorf, Ethische Implikationen der tiefen Hirnstimulation

 

 

Veranstaltungsort: Stadthaus Ulm

Kontakt:

 

Zusatzinfo:Die Bedeutung des Gehirns für unsere Persönlichkeit, unsere physische und psychische Leistungsfähigkeit, ja sogar für die Bildung moralischer und ethischer Kategorien wird heute in der Öffentlichkeit zunehmend akzeptiert. Das Ziel dieser im Jahr 2017, im 50. Jahr des Bestehens der Universität Ulm, durchgeführten neurowissenschaftlichen Vorlesungsreihe ist es, die Bedeutung des Organs Gehirn aus dem Blickwinkel eigener Forschung zu betrachten.

Seit dem ersten Einsatz der Tiefen Hirnstimulation (THS) in den 1930er Jahren werden auch die moralischen und gesellschaftlichen Dimensionen dieses therapeutischen Ansatzes diskutiert. Die Möglichkeit, durch ein chirurgisch-technisches Verfahren auf die Stimmung und das Verhalten eines Menschen Einfluss nehmen zu können, erzeugt ebenso ein moralisches Unbehagen, wie die damit verbundene eventuelle Nutzung des Verfahrens zur Verbesserung geistigen Leistungsvermögens (Neuroenhancement) oder zur (sozialen) Disziplinierung oder Normierung. Der Vortrag diskutiert die moralischen Implikationen des Einsatzes der THS für verschiedene Indikationsbereiche und schildert die medizinethischen Argumente, die im Zusammenhang mit verschiedenen Anwendungsfeldern ausgetauscht wurden und werden.