Zentralbereich Therapie > Logopädie (Team und Therapieformen)

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Abteilung für Logopädie

In der Abteilung Logopädie werden Patienten behandelt, die in Folge akuter oder chronischer neurologischer Erkrankungen an Beeinträchtigungen der Sprache (Aphasie), des Sprechens (Dysarthrie, Sprechapraxie), der Stimme (Dysphonie) und des Schluckens (Dysphagie) leiden.

Ziel der logopädischen Therapie:
Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit und der Fähigkeit zur gefahrlosen Nahrungsaufnahme im Rahmen des individuellen Rehabilitationspotentials.

Team Abteilung Logopädie

Team Logopädie mit ärztlichen Ansprechpartnern für den Bereich Dysphagie

Leitung:
Beate Lindner-Pfleghar
Telefon: 0731/177-1580/5580
(e-mail)

Ärztliche Ansprechpartner für den Bereich Dysphagie:
PD. Dr. S. Süßmuth
(e-mail)
und
Prof. Dr. A. Riecker
(e-mail)

Mitarbeiter Team Logopädie:
Carolin Betz, Beate Lindner-Pfleghar, Bruni Meyer-Täuber, Falk Schradt, Margit Friedrich, Cornelius Pfitzer, Ute Pfeifle
(e-mail)

Therapieformen

Das Spektrum unserer Diagnostik- und Behandlungsmethoden orientiert sich sowohl an bewährten Behandlungsverfahren als auch an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Therapie findet in der Regel als Einzeltherapie, bei Bedarf auch in Gruppen statt. Wir behandeln in allen Bereichen nach den Kriterien der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) mit dem Ziel der größtmöglichen Teilhabe am häuslichen und beruflichen Alltag.

  • Modellorientierte neurolinguistische Aphasietherapie
  • Dysarthrietherapie
  • Alltagsbezogene Sprach- und Sprechtherapie
  • Computergestützte Sprachtherapie
  • Funktionelle Dysphagietherapie
  • Orofaziale Regulationstherapie (ORT)
  • Fazio-orale Trakt Therapie (F.O.T.T.)
  • Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
  • Lee Silverman Voice Treatment (LSVT)
  • Versorgung mit Kommunikationsgeräten

 

Die Rehabilitationskette im RKU:

  • Akut-stationärer Aufenthalt
    (Stroke Unit und neurologische Akutstationen der Neurologischen Universitätsklinik Ulm)

Bereits in der frühen Phase auf der Stroke Unit bieten wir im Rahmen der Komplexbehandlung Schlaganfall eine logopädische Versorgung an, die dann während des weiteren Aufenthaltes auf der neurologischen Akutstation weitergeführt wird. Bei neurologischen Erkrankungen kommt es häufig zu Schluckstörungen, deren frühe Erkennung und Behandlung im Rahmen des stationären Aufenthaltes eine besondere Bedeutung zukommt, um Komplikationen wie Lungenentzündung und Mangelernährung zu vermeiden. Dabei orientieren wir uns an den Empfehlungen der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG).

  • Rehabilitation in der Klinik für Medizinische Rehabilitation
    (Neurologische Rehabilitation - Phase C, Phase D, Berufliche Rehabilitation)

Zielsetzung der Rehabilitation ist die Wiedererlangung der größtmöglichen Teilhabe am häuslichen und beruflichen Alltag.
Dazu findet in der Regel täglich Sprach- und Sprechtherapie in Einzelbehandlungen, nach Bedarf auch in Gruppensitzungen statt. Im Rahmen der Behandlung von Schluckstörungen führen wir regelmäßige apparative Verlaufsuntersuchungen zur Optimierung der Behandlungsmethoden sowie zur Anpassung des Ernährungsmanagements durch.

  • Ambulante Nachsorge

Nach dem stationären Aufenthalt im RKU ist es möglich, ambulant weiterbehandelt zu werden. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Institutsambulanzen der neurologischen Universitätsklinik Ulm: diese sind die Spezialambulanzen für Patienten mit Schlaganfall, Morbus Parkinson, Amyotropher Lateralsklerose (ALS) und Chorea Huntington. Die Untersuchung und Beratung im Rahmen der Vorstellung in der Ambulanz für neurogene Schluckstörungen findet im Untersuchertandem Neurologischer Oberarzt und Mitarbeiter/in der Abteilung Logopädie statt.

Dysphagiemanagement im RKU

Bei Patienten mit Schluckstörungen (Dysphagie) führen wir bei Bedarf eine apparative Schluckuntersuchung durch. Diese dient schon im Bereich der Akutversorgung der näheren Abklärung von Störungen des Schluckens, wie sie im Rahmen neurologischer Erkrankungen auftreten können.

Dabei werden schluckrelevante Strukturen endoskopisch sichtbar gemacht und Schluckversuche mit verschiedenen Nahrungsmitteln unter Sicht durchgeführt. So können frühzeitig Komplikationen von Schluckstörungen wie Lungenentzündung und Mangelernährung vermieden werden. Verlaufsuntersuchungen bieten die Möglichkeit, den Erfolg therapeutischer Maßnahmen zu kontrollieren und Kostempfehlungen anzupassen. Im Rahmen einer Vorstellung in der Ambulanz für neurogene Schluckstörungen ( Uni Schluckambulanz ) bieten wir diese Untersuchung sowie die daraus resultierende ärztliche und therapeutische Beratung auch für ambulante Patienten an.

Ärztliche Ansprechpartner für den Bereich Neurogene Dysphagie (Schluckstörungen) sind die Oberärzte PD Dr. S. Süßmuth (e-mail) und Prof. Dr. A. Riecker (e-mail).

 

 

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