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Aktuelles:

  • Ärztlicher Direktor Präsident der DGOU Open or Close

    Professor Reichel an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

    Professor Dr. Heiko Reichel ist 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU). Der Ärztliche Direktor der Orthopädischen Universitäts­klinik am RKU übernimmt zudem die Präsidentschaft bei der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC).

    Stellvertretender DGOU-Präsident ist Professor Dr. Florian Gebhard, Ärztlicher Direktor am Zentrum für Chirurgie der Klinik für Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Ulm.

    Die DGOU-Mitgliederversammlung wählte Reichel und Gebhard im Oktober 2015 für die Amtszeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 an die Spitze der Fachgesellschaft.

    Mit ihrer Präsidentschaft werden Reichel und Gebhard auch die Kongresspräsidenten des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Dieser findet vom 25. bis 28. Oktober 2016 unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ in Berlin statt. Schwerpunktthemen sind u. a. Gelenkerhalt und Gelenkersatz, konservative Frakturbehandlung, chronischer Rückenschmerz, Sportorthopädie und Sporttraumatologie sowie Patientensicherheit und Komplikationsmanagement.

  • Tag der Pflege am 12. Mai 2016 Open or Close

    Tag der Pflege - Danke an die Pflege!

    Ulm, 12. Mai 2016. Die Pflege ist die größte Berufsgruppe im deutschen Gesundheitswesen. Auch im RKU sorgen fast 300 Pflegekräfte rund ums Jahr dafür, dass Patienten gut betreut und versorgt werden. Der Tag der Pflege am 12. Mai erinnert daran, wie wichtig diese Berufsgruppe ist.

    Vielen Dank für Ihren täglichen Einsatz!!!

    Am Tag der Pflege, dem 12. Mai, wurde 1820 die Britin Florence Nightingale geboren. Sie gilt als Begründerin der systematischen Krankenpflege. Nightingale informierte sich in Kliniken diverser Länder und erstellte aus ihren Beobachtungen eine Ausbildung für das englische Gesundheitswesen.


     

  • 1. Ulmer Orthopädie-Pflegekongress Open or Close

    Großes Interesse an der schnellen Mobilmachung

    Ulm, 15. April 2016. Ein gelungener Einstand für den 1. Ulmer Orthopädiepflegekongress: Über 100 Pflegekräfte und Interessierte aus ganz Deutschland kamen ins RKU, um sich  über die schnelle Mobilmachung mittels „Fast Track Surgery“ zu informieren. Der Begriff steht für das Ziel, Patienten nach einer OP schnellstmöglich wieder auf die Beine zu bekommen.

    Lange Liegezeiten, wenig Bewegung und Schonung nach einem operativen Eingriff sollen der Vergangenheit angehören, geht es nach den Ideen des „Fast Track Surgery“, zu Deutsch „Schnellspurchirurgie“. Der dänische Bauchchirurg Professor Kehlet entwickelte in den 1990er Jahren erstmals eine Therapie, um für Patienten nach Operationen Risiken zu mindern und eine schneller Erholung zu gewähren. Nach dieser Idee werden mittlerweile auch in vielen deutschen Krankenhäusern Patienten in weniger als fünf Tagen nach einer Operation entlassen. „Das geht natürlich nicht bei allen orthopädischen Eingriffen“, räumt PD Dr. Kappe, Leitender Oberarzt an der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU, aus ärztlicher Sicht ein. Besonders die Pflege sei hier vor Herausforderungen gestellt, denn sie hilft dem Patienten letztendlich dabei, körperlich und auch sozial wieder für den Alltag fit zu werden.

    RKU-Pflegedirektorin Helene Maucher, die den Kongress gemeinsam mit der Orthopädie des Hauses veranstaltete, sieht hier große Herausforderungen. Schließlich müssten heute internationale und sehr individuelle Patienten betreut werden, die neue Generation an Berufsanfängern müsse in die bestehenden erfahrenen Teams integriert werden, auch Pflegeforschung gewinne immer mehr an Bedeutung.

    Uwe Westhues von der Helios Endo-Klinik Hamburg stellte ein Konzept vor, wie Patienten im Selbstmanagement nach Hüft- oder Knieoperationen geschult werden. Das Konzept wird an der Hamburger Klinik, wo Westhues Pflegedienstleiter ist, bereits mit Erfolg angewendet. Sorgen und Ängste würden gelindert – und die Patientenschulung werte auch den Pflegeberuf auf, so Westhues‘ Fazit.

    Aus dem Bereich der Pflege- und Therapie berichteten auch Norbert Marek, Claudia Lochbrunner und Barbara Hamich, wie der Expertenstandard Schmerzmanagement innerhalb der Orthopädischen Pflege und Therapie am besten umzusetzen ist.

    Qualität stehe bei der medizinischen Behandlung an erster Stelle und die Fast-Track-Behandlung habe sich bewährt, sagte Dr. Sabine Schwenk als Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. Die Krankenkasse habe hierfür ein spezielles Versorgungsangebot für Hüft- und Knie-TEPs.

    Dass Humor nicht schadet, bei Kindern angstreduzierend wirke und wichtiger Bestandteil bei der Genesung sein kann, darüber berichtete Professor Michael Boßle, der als Dekan der Fakultät für angewandte Gesundheitswissenschaften an der Technischen Hochschule in Deggendorf Studien zu diesem Thema leitet – und sich selbst auch als Klinikclown engagiert. Wissenschaftlich sei es mittlerweile belegt, dass Humor auch bei Erwachsenen Effekte bei der Genesung habe. Studien aus den USA und Israel würden dies belegen.

    Allein in Bayern gibt es über 60 Klinikclowns, so Boßle, die nicht nur in Kinderkliniken, sondern auch vermehr in Alten- und Pflegeheimen auftreten. Humor heiße hier nicht nur, jemanden zum Lachen zu bringen, sondern auch Anteil zu nehmen am Schicksal. 2014 hatten die bayerischen Klinikclowns über 2000 Einsätze – auch auf Palliativstationen. „Hier geht es auch darum, für jemanden da zu sein“, so Professor Boßle.

    Regen Austausch gab es abschließend bei den sieben Aktionsinseln. Hier kamen Ideen und Informationen direkt aus der Praxis, zum Beispiel wie sich die neue Patientenbefragung am RKU nutzen lässt oder welche Möglichkeiten es bei der Behandlung von geriatrischen Patienten gibt.

    Der Einladung von Geschäftsführer Matthias Gruber zu einem Klinikrundgang folgten etliche Kongressteilnehmer, schließlich sei es auch immer interessant, zu sehen, wie es bei den anderen ausschaut, so eine Teilnehmerin.

    Helene Maucher zeigte sich mit dem Kongress zufrieden. „Rundum gelungen“, resümierte sie. Der Kongress habe neue Anregungen gebracht und vielen Teilnehmern Ideen für Projekte geliefert.

    Die Vorträge des Kongresses finden Sie hier:

    Fast-Track-Surgery - Herausforderung für die Pflege (Helene Maucher)

    Patientenschulung zur Förderung des Selbstmanagements von Patienten mit primärem Hüft- und Kniegelenkersatz (Uwe Westhues)

    Umsetzung des Expertenstandards Schmerzmanagement (DNQP) im RKU am Beispiel der Orthopädie (Norbert Marek)

    Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (Claudia Lochbrunner)

    Schmerzbehandlung in der Physiotherapie (Barbara Hamich)

    Fast-Track-Surgery aus Sicht der AOK (Dr. Sabine Schwenk)

    Was machen eigentlich KlinikClowns? (Prof. Dr. Michael Bossle)

     

  • RKU bei Focus als Top-Krankenhaus gelistet Open or Close

    RKU wieder unter den besten Krankenhäusern Deutschlands

    Ulm, 30. November 2015. Das RKU hat es wieder auf die Focus-Klinikliste der besten Krankenhäuser in Deutschland geschafft. In der aktuellen Ausgabe von „Focus-Gesundheit“ (Dezember 2015) ist das RKU auf Platz 47 gelistet und darf sich als „Top Nationales Krankenhaus“ zu den 386 besten Krankenhäusern in ganz Deutschland zählen.

    Neben der Listung als Top-Krankenhaus bekam die Klinik gleich mehrere Auszeichnungen: im Bereich Orthopädie zählt das RKU demnach zur Spitzengruppe,  im Bereich Neurologie wird das RKU als Spezialist für „Multiple Sklerose“, „Alzheimer“ und „Parkinson“ empfohlen, im Länder-Ranking als „Top  Regionales Krankenhaus“ für Baden Württemberg gelistet.

    In den Focus-Kliniklisten sind die Top-Krankenhäuser und Fachkliniken Deutschlands aufgeführt. Das Nachrichten-Magazin will Hilfestellung und Orientierung bei der Suche nach der richtigen Klinik und der passenden Behandlungsmethode bieten.

    Für den bundesweiten Vergleich wertete ein unabhängiges Recherche-Team große Datenmengen aus und befragte Ärzte. Die Länderlisten nennen die besten Krankenhäuser der einzelnen Bundesländer.

    Bereits in den vergangenen Jahren war das RKU mit seinen Orthopädischen und Neurologischen Fachbereichen regelmäßig auf den Klinik- und Ärztelisten erschienen.

     

     

  • Endoprothetik auf höchstem Niveau Open or Close

    Spezialisten für Hüfte und Knie

    In den vergangenen Jahren ist die Zahl der endoprothetischen Eingriffe sichtbar angestiegen. Diagnostizieren Orthopäden Beschwerden an Knie- oder Hüftgelenken, kann ein künstliches Gelenk durchaus das Mittel der Wahl sein. An der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU Ulm werden im Jahr über 800 endoprothetische Eingriffe an Knie- und Hüftgelenk durchgeführt, fünf Operateure stehen mit ihren Teams bereit, um das Leid der Patienten zu lindern und mit dem Eingriff deren Lebensqualität wieder deutlich zu erhöhen.

    Für den Ärztlichen Direktor der Orthopädischen Klinik des RKU, Professor Dr. Heiko Reichel, und die Operateure beginnt die Arbeit mit dem künstlichen Gelenk lange bevor die Patienten mit ihren Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu ihnen kommen. So haben die Experten stets den medizinischen und technischen Fortschritt bei Endoprothesen im Blick – und testen neue Produkte biomechanisch ausgiebig, bevor sie bei Patienten zum Einsatz kommen.

    Größten Wert legt das universitäre Haus mit seinen Spezialisten auf eine individuelle, auf fundierten Untersuchungen beruhende Beratung des Patienten. „Beratung im RKU Ulm setzt stets am Problem an und ist daran orientiert, verlässlich und dauerhaft Abhilfe zu schaffen“, betont Professor Reichel. Zur Beratung gehört dabei auch die Frage, ob eine Operation überhaupt sinnvoll ist oder ob es auch andere medizinische Möglichkeiten gibt, das Leid der Patienten zu lindern.

    Gerade bei Hüftoperationen stünden Aufwand und Nutzen jedoch oft in einem sehr guten Verhältnis, denn sehr schnell nach der muskelschonenden OP sei der Zugewinn an Lebensqualität für den Patienten spürbar – und bleibe im Idealfall auch für viele Jahre erhalten. Werden künstliche Gelenke nicht fachgerecht eingesetzt, weil etwa die Routine oder die Erfahrung fehle, komme es oft sehr schnell zu neuen Schmerzen und eine weitere Operation sei nicht zu vermeiden.

    Hohe Standards bei Planung, Behandlung und Betreuung

    Im RKU Ulm werden im Jahr weit über 600 Erstimplantationen von Knie- und Hüftprothesen vorgenommen, ein Höchstmaß an Erfahrung ist damit garantiert. Hinzu kommen knapp 200 sogenannte „Revisionen“ – also der operative Austausch eines Gelenkes durch ein neues. Dennoch wird für jede Operation individuell das richtige Vorgehen durchdacht, lange bevor der Patient im Operationssaal liegt.

    Diese hohen Standards in Planung, Behandlung und Betreuung, die das RKU als universitäre Einrichtung grundsätzlich erfüllt, wurden von unabhängiger Stelle bestätigt. Die Zertifizierungskommission endoCert hat im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) die Klinik im Januar 2014 zertifiziert – seitdem darf sich das Haus „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung“ nennen.

    Für den Patienten heißt das: Unabhängige Experten haben alle Bereiche, alle Abläufe und alle Prozesse, die für bestmögliche Ergebnisse im Umgang mit dem Patienten relevant sind, genauestens unter die Lupe genommen. Hygiene zählte ebenso zu den überprüften Kriterien wie die pflegerische Qualität auf den Stationen und die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern.

     

  • 3. Ulmer Schlaganfall-Symposium Open or Close

    Neue Entwicklungen bei der Therapie und Diagnostik des Schlaganfalls

    Zum 3. Mal findet am Samstag, 19. September 2015, das Ulmer Schlaganfall-Symposium im RKU statt.
    In den letzten beiden Jahrzehnten hat die Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls eine enorme Entwicklung genommen. War vor 20 Jahren der Schlaganfall noch eine schicksalhaft verlaufende Erkrankung, ist heute die Therapie mittels intravenöser Lyse und eine multidisziplinäre Behandlung auf einer spezialisierten Stroke Unit tägliche Routine.

    Gerade in den letzten Jahren hat sich mit beeindruckenden Entwicklungen im Bereich der interventionellen mechanischen Möglichkeiten viel verändert, weshalb dieses Jahr direkt am RKU eine Angiographie-Einheit eröffnet wurde.
    In diesem Jahr gibt es beim Symposium neben den neurologischen Vorträgen zu Themen aus der Schlaganfallmedizin auch Referenten aus der Kardiologie und Notfallmedizin. Nach einer Pause mit Mittagsbuffet finden drei neuroradiologische Vorträge zu den eindrucksvollen Entwicklungen der neurointerventionellen Möglichkeiten in der Schlaganfallmedizin statt.

    Das Symposium beginnt um 9 Uhr im Hörsaal des RKU.

    Das Programm zum Schlaganfall-Symposium finden Sie HIER.

  • RKU engagiert sich im Klimaschutzprojekt KLIK Open or Close

    Im RKU macht es jetzt KLIK

    Das RKU beteiligt sich am Projekt „KLIK – Klimamanager für Kliniken“. Mit 50 anderen Krankenhäusern bundesweit verfolgt es das Ziel, den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

    Für die Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) wurden Bertold Vetter und Jochen Bochtler als Klimamanager qualifiziert. Sie  besitzen jetzt das Know-how, Maßnahmen in den Bereichen wie Beleuchtung, Lüftung oder Heizung energieeffizienter zu planen und umzusetzen. Vor diesem Hintergrund baut das RKU zusätzlich ein Netzwerk aus interessierten Kolleginnen und Kollegen auf, um sich gemeinsam für das Thema Energieeinsparung zu engagieren.

    Diese Qualifizierungen sind ein wichtiger Baustein im Projekt „KLIK – Klimamanager für Kliniken, das vom BUND Berlin und der Stiftung viamedica durchgeführt wird. Ziel von KLIK ist es, klimaschädliche Emissionen und auch Energiekosten mit den Krankenhäusern zu reduzieren. Bundesweit werden 50 Krankenhäuser und Reha-Kliniken bei der Umsetzung von nicht- und geringinvestiven Maßnahmen unterstützt.

    Das RKU will nun in den kommenden Monaten in Bereichen wie Wärme und Strom energiesparende Maßnahmen durchführen. Dazu wurde auch eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich künftig mit dem Thema Energie auseinandersetzt und Maßnahmen anstoßen will. „Ein Klinikbett verbraucht im Jahr so viel Energie wie zwei Einfamilienhäuser“, erklärt Bertold Vetter, der als Gefahrstoff- und Brandschutzbeauftragter im RKU nun auch für den Bereich Energie im Einsatz ist. Die Teilnahme an dem bis Ende 2016 laufenden Projekt KLIK zeigt den Willen und die Motivation des RKU, sich für den Klimaschutz zu engagieren und in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einzunehmen.

    Weitere Informationen:

    www.KLIK-Krankenhaus.de

  • 1. Ulmer Pflegemanagementkongress Open or Close

    Erfolgreicher Pflegekongress magnetisiert

    Knapp 200 Teilnehmer ließen sich am Donnerstag und Freitag beim 1. Ulmer Pflegemanagementkongress im RKU Ulm vom Konzept des Magnetkrankenhauses buchstäblich magnetisieren. „Von den Besten lernen“ hieß das Motto, und aus den USA war dazu Roberta Christopher als Expertin für das Modell Magnetkrankenhaus gefragte Ansprechpartnerin, Referentin und heimlicher Star des Kongresses.

    Kerngedanke bei den amerikanischen Magnetkliniken ist es, den Pflegekräften mehr Verantwortung zu übergeben. Dafür haben die Pflegenden hohe Fachkompetenz, häufig einen Bachelorabschluss, sie sind in der Forschung tätig und haben spezielle Qualifikationen, Pflegedirektoren weisen oft einen Masterabschluss oder sogar einen Doktortitel auf. So genannte Magnetkliniken haben eine höhere Patientenzufriedenheit, berichtete Roberta Christopher, die zuständig für Magnet und Nursing Research am Shands Jacksonville Medical Center in Florida ist.

    Die Pflegeoutcomes sind dort nachweislich besser, es gibt weniger Stürze, Druckgeschwüre, weniger Rückverlegungen auf Intensivstationen. Personell sind die Stationen auch großzügiger ausgestattet als in Deutschland. Um diese Exzellenz zu erwerben, müsse man sich auf den Weg machen – der Weg sei das Ziel, so Christopher.

    Beispiele aus der Praxis gab es am Donnerstag bei den Aktionsinseln, wo Referenten etwa über interdisziplinäres Schockraummanagement berichteten oder Studienprogramme an Hochschulen vorstellten. Eindrucksvoll berichtete Prof. Gregor Pollach über die Ausbildung von Clinical Officers in Malawi, Afrika.

    Tag zwei des Pflegemanagementkongresses drehte sich um das Versorgungsmanagement im Krankenhaus – und welche innovativen Modelle es dazu gibt. Die Kongressteilnehmer hörten die ersten drei Vorträge hierzu im benachbarten Bundeswehrkrankenhaus, ehe es zur Podiumsdiskussion wieder ins RKU zurückging. Insgesamt, resümiert Pflegedirektorin Helene Maucher, die den Kongress gemeinsam mit Kollegen der Uniklinik, des BWK und der Bethesda Klinik Ulm organisiert hat, sei es ein toller und in seiner Art einzigartiger Kongress geworden, bei dem die Teilnehmer den Spirit der Magnetkliniken aufgenommen hätten und viele ihn auch weitertragen wollen – auch in andere Berufsgruppen.

    Click here for the English Version

    Fernsehbeitrag RegioTV

    Für alle, die am Kongress nicht teilnehmen konnten oder die Themen noch einmal nachlesen wollen, haben wir an dieser Stelle die Vorträge und Präsentationen bereitgestellt:

    Vortrag Helene Maucher

    Vortrag Dr. Johanna Feuchtinger

    Vortrag Franz Wagner

    Vortrag Roberta Christopher (Englisch)

    Vortrag Roberta Christopher (Deutsch)

    Vortrag Martina Henke

    Vortrag Sebastian Riebandt

    Vortrag Prof. Dr. Gregor Pollach

    Vortrag Dr. Sabine Schwenk

    Vortrag Dr. Christiane Pinkert

    Vortrag Stefan Schmidt

    Vortrag Michael Müller

    Der 1. Ulmer Pflegemanagementkongress wurde gefördert und freundlich unterstützt von der Robert Bosch Stiftung, B. Braunstiftung, Sanitätshaus Häussler, g - Plus - Zentrum im internationalen Gesundheitswesen und DBfK.

  • Prof. Reichel erneut in Focus-Ärzte-Liste Open or Close

    Orthopädie-Chef als Top-Chirurg gelistet

    Prof. Dr. Heiko Reichel, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU, ist erneut in der Focus-Ärzte-Liste "Orthopädie 2015" als Hüft- und Kniespezialist gelistet.

    Die Orthopädische Universitätsklinik wurde in dem Ranking außerdem wieder in der Spitzengruppe mit besonders hoher Reputation aufgeführt. Prof. Reichel hat in diesem Jahr den Vorsitz der AE – Gesellschaft für Endoprothetik inne. Im kommenden Jahr wird er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) sein.

    Ebenso zählt die Klinikliste 2015 das RKU zu Deutschlands Top-Krankenhäusern und Kliniken. 

     

     

     

  • Neue Angiographie-Anlage im RKU Open or Close

    Goldstandard in der Gefäßdarstellung

    Neuroradiologe Prof. Dr. Michael Schocke vor der neuen Angiographie-Anlage im RKU.Ulm, 4. Mai 2015. Eine neue Angiographie-Anlage im RKU ermöglicht hochmoderne radiologische Diagnostik. Blutgefäße können damit auch während minimalinvasiver Eingriffe präzise dargestellt werden – ein großer Vorteil für Schlaganfallpatienten, um Blutgerinnsel noch schneller und effektiver zu behandeln. Seit April 2015 steht das neue Gerät Patienten im RKU zur Verfügung. Der Raum, in dem die Angiographie-Anlage steht, kann auch als OP genutzt werden. Umbau und Anlage haben 2,1 Millionen Euro gekostet.

    Notfall im RKU, ein Schlaganfallpatient wird eingeliefert. Jetzt muss alles schnell gehen, denn „time is brain“, sagt der Neurologe: Je schneller mit einer Therapie begonnen wird, desto mehr kann man retten. Nach einer ersten Untersuchung mit bildgebenden Verfahren im Magnetresonanztomographen (MRT) sehen die Neurologen, ob ein Blutgerinnsel im Kopf vorliegt. Mittels Medikamenten wird eine schnelle Lyse angestrebt und versucht, das Gerinnsel aufzulösen. Bei größeren Blutgerinnseln kommt seit April die neue Angiographie-Anlage Artis zee der Firma Siemens im RKU zum Einsatz. „Mit ihr lassen sich Stenosen, also Gefäßverengungen und Verschlüsse wie Thrombosen bestimmter Gefäße oder Blutungen auch während eines Eingriffs darstellen“, erklärt Prof. Dr. Michael Schocke, Leiter der Neuroradiologe im RKU.

    Das Gerät sieht aus wie eine riesige bogenförmige Röntgenanlage und ist beinahe beliebig um den Patienten positionierbar. Für die Interventionsplanung sind die gestochen scharfen Bilder der Gefäße aus verschiedenen Perspektiven eine schnelle und große Hilfe. „Die Angiographie erlaubt es, erkannte Probleme noch während der Untersuchung zu behandeln“, sagt Prof. Schocke. Dazu wird ein Katheter, ein dünner, gut eineinhalb Meter langer Schlauch, in die Leistenarterie des Patienten eingeführt. Von dort aus schiebt ihn der Neuroradiologe durch den Körper über die Halsschlagader bis in den Kopf zu Gefäßen, die genauer untersucht werden sollen. Sitzt der Katheter an seinem Zielpunkt, spritzt der Radiologe durch ihn ein Kontrastmittel in die Gefäße. Auf dem Röntgenbild zeichnet sich dann der mit Kontrastmittel gefüllte Gefäßinnenraum ab.

    Per Joystick navigiert der Arzt während des Eingriffs. Gleich acht große Monitore zeigen ihm aktuelle Bilder, auch jene vom MRT lassen sich auf den Monitoren überlagert darstellen. „Damit hat man eine Art Landkarte der Gefäße vor sich und sieht, wo man entlangfahren muss“, sagt Schocke. Mit winzigen Ballons werden die Gefäßverengungen aufgeweitet, kleine Drahtkörbchen (Stents) zur Abstützung der Gefäßwände eingebracht und das Blutgerinnsel von innen verschlossen und herausgezogen.

    Großen Nutzen von der neuen Anlage haben vor allem Schlaganfallpatienten: Kann ein Blutgerinnsel nicht medikamentös aufgelöst werden, muss der Patient nicht zeitaufwändig in eine andere Klinik gebracht werden, sondern kann direkt im RKU minimalinvasiv behandelt werden. Eine Vollnarkose und das Intubieren des Patienten sind meist nicht notwendig. Und falls doch nötig, lässt sich der Raum mit der Angiographie-Anlage auch als Hybrid-OP nutzen, in dem chirurgische Eingriffe vorgenommen werden können.

    Vorteile hat die neue Angiographie-Anlage, die rund um die Uhr zur Verfügung steht, auch für die Mitarbeiter: Sie gewährt schnellere und effizientere Arbeitsabläufe, da der Arzt die Angiographie-Aufnahmen per Joystick selbst steuern kann. Die Anlage kommt nicht nur bei Notfällen zum Einsatz, sondern auch bei elektiven Eingriffen, wenn es darum geht, festzustellen, ob zum Beispiel Gefäßverengungen oder Blutaussackungen, so genannte Aneurysmen, vorliegen.

    „Mit der neuen Angiographie-Anlage haben wir den Goldstandard in der Gefäßdarstellung erreicht“ freut sich Professor Schocke, der sich auskennt:  Der Neuroradiologe hat mit einem solchen Gerät bereits an seiner früheren Arbeitsstelle in Innsbruck gearbeitet – die Anlage war lediglich von einem anderen Hersteller.

Newsticker:

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Termine:

Do Jun 16, 2016
Uhrzeit: 18:00 - 19:15

Orthopädie

Patienteninformationsveranstaltung - Ich brauche ein neues Kniegelenk - Was nun?

Donnerstag, 16. Juni 2016 18 Uhr, Gemeinschaftsraum des RKU Oberer Es...