Neurologie

Sekretariat:


Frau Czech
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Frau Aßfalg
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Zentrale
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Neurologische Ambulanz
0731 500 63003

Neurologische Universitätsklinik 

Das Arbeitsgebiet der Neurologischen Universitätsklinik, deren stationärer Teil im RKU untergebracht ist, umfasst das gesamte Spektrum der Neurologie einschließlich einer Überwachungsstation mit Stroke Unit (Schlaganfalleinheit) und einer Epilepsie-Monitoring-Einheit. Schwerpunkte der Krankenversorgung und Forschung bestehen auf folgenden Gebieten:

  • Motorische Systemerkrankungen wie ALS, Spinale Muskelatrophien, Morbus Kennedy
  • Extrapyramidal-motorische Erkrankungen wie Morbus Parkinson, atypische Parkinsonsyndrome, Morbus Huntington
  • Schlaganfall
  • Dementielle Erkrankungen wie Morbus Alzheimer
  • Entzündliche Erkrankungen des Nervensystems wie Multiple Sklerose, Guillain-Barrè-Syndrom, Meningitis und Enzephalitis
  • Epilepsie
  • Neuromuskuläre Erkrankungen
  • Neurofibromatose und andere Tumorerkrankungen des Nervensystems
  • Neurologische Schmerzsyndrome

Bei den motorischen Systemerkrankungen, wie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), werden  begleitende Therapiestrategien wie Heimbeatmung, PEG-Anlage und Kommunikationsmöglichkeiten angewendet.

Die Neurologische Universitätsklinik bietet mit insgesamt 93 fachneurologisch betreuten Akutbetten ein differenziertes und auf die Patientenbedürfnisse abgestimmtes Behandlungskonzept von der akutstationären Therapie bis hin zur Frührehabilitation und Anschlussheilbehandlung. Es stehen zusätzlich Intensivbetten auf der interdisziplinären Intensivstation , eine Stroke-Unit (Schlaganfall-Spezialeinheit mit 27 Überwachungsbetten) zur schnellen umfassenden Diagnostik, Therapie und intensiven medizinischen Betreuung zur Verfügung. Darüber hinaus erlauben drei Video-Überwachungsplätze ein kontinuierliches Monitoring von Epilepsiepatienten. Sämtliche apparativen Untersuchungsverfahren, einschließlich der kompletten bildgebenden Diagnostik mit Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT), stehen der Klinik zur Verfügung.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Gefäß- und Neurochirurgischen Abteilungen der Universität Ulm bei erforderlicher weiterer chirurgischer Behandlung unserer Patienten. Über eine Kooperation mit der Nuklearmedizinischen Abteilung der Universität Ulm besteht zudem die Möglichkeit, die Positronenemissionstomographie (PET) anzuwenden. Diese Untersuchungsmethode erlaubt eine oftmals therapierelevante klinische Zuordnung unterschiedlicher neurodegenerativer Erkrankungen.

Nachstationär werden Patienten in der Neurologischen Hochschulambulanz der Universität Ulm, vor allem in Spezialsprechstunden, betreut. Zur Ambulanz der Neurologischen Universitätsklinik incl. Spezialsprechstunden: http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/neurologie.html

Die Neurologische Universitätsklinik ist stets bemüht, an viel versprechenden Behandlungsstudien teilzunehmen, um Patienten, die an chronischen oder nicht heilbaren Erkrankungen leiden, frühzeitig potentiell wirksame Therapien anbieten zu können.