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Aktuelles:

  • FOCUS Gesundheit Open or Close

    RKU mehrfach auf Top-Listen aufgeführt

    Jährlich wird durch FOCUS Gesundheit die große Top-100 Klinikliste herausgegeben. Das RKU hat sich im Vergleich zum letzten Jahr von Platz 47 auf nun Platz 45 verbessert.

    Die Orthopädische Universitätsklinik am RKU wird zudem in der Ausgabe Jun/Jul 2017 in der Spitzengruppe der besten orthopädischen Kliniken in Deutschland aufgeführt.

    In der Top-100-Liste von FOCUS-GESUNDHEIT steigert sich das RKU in diesem Jahr um zwei Plätze und befindet sich nun auf Platz 45 von Deutschlands 100 besten Kliniken. Erstellt wird die Liste anhand der erworbenen Punkte der einzelnen Fachbereiche einer Klinik per Additionsverfahren. Umso größer ist die Ehre für das RKU, das es mit nur wenigen Fachbereichen trotzdem unter die 50 besten Krankenhäuser geschafft hat. Eine besondere Auszeichnung erhalten zudem Prof. Dr. Heiko Reichel als Hüft- und Kniespezialist, Prof. Dr. Christine von Arnim (Top-Alzheimer-Spezialistin), Prof. Dr. Hayrettin Tumani (Spezialist für Multiple Sklerose) sowie Prof. Dr. Jan Kassubek, der als Experte für die Parkinson-Krankheit gelistet ist.

    Eine weitere Auszeichnung geht an das Zentrum für Integrierte Rehabilitation unter der Leitung von Dr. Rainer Eckhardt. Es zählt für die Redaktion von FOCUS-GESUNDHEIT auf Basis einer unabhängigen Datenerhebung zu Deutschlands Top-Rehakliniken.

    Jährlich werden von FOCUS-GESUNDHEIT Daten von über 1.000 Gesundheitseinrichtungen in Deutschland gesammelt, um die Top-Klinikliste zu erstellen. Seit mehr als 20 Jahren veröffentlicht die Marke FOCUS Ärztelisten der führenden Mediziner in Deutschland. 2012 erweiterte die FOCUS-GESUNDHEIT-Redaktion ihr Portfolio um die Klinikliste. Die Ermittlung der Top-Kliniken erfolgt durch das unabhängige Rechercheinstitut MINQ (Munich Inquire Media). Für Patienten ist die Liste ein wichtiger und vor allem glaubwürdiger Wegweiser. Die große Klinikliste nennt insgesamt 396 Top-Krankenhäuser aus den Bereichen Diabetes, Krebs, Psyche, Neurologie, Geburt, Herz und Orthopädie.

     

  • DKOU 2016 - Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie Open or Close

    "Zurück in die Zukunft"

    Die Orthopädische Klinik der RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm blickt voller Vorfreude auf den DKOU 2016 - den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, der vom 25. - 28. Oktober 2016 in Berlin stattfindet und mit mehr als 12.000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland den europaweit größten Kongress dieser Fachrichtung darstellt.

    Das Motto „Zurück in die Zukunft“ mag auf den ersten Blick überraschen. „Orthopädie und Unfallchirurgie werden zunehmend von Innovation und Hightech geprägt“, sagt Prof. Dr. Heiko Reichel, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU und seit Januar 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). „Dennoch dürfen wir altbewährte Methoden nicht aufgeben und müssen auch diese weiterentwickeln.“ Computergestützte Planungs- und Operationsverfahren haben bereits einen festen Stellenwert in der Orthopädie und Unfallchirurgie erlangt und technikunterstützte, minimal-invasive Verfahren werden fortwährend weiterentwickelt. Der berufliche Alltag der Mediziner ist von dem ständigen Spannungsbogen aus Tradition und Moderne, Rückbesinnung und Vorausschau geprägt. Das tägliche Handeln wird durch Abwägen zwischen Erfahrungen und neuen technischen Entwicklungen bestimmt. Stolz macht Prof. Reichel, dass die Qualität und Effektivität der muskuloskelettalen Versorgung in Deutschland in den vergangenen Jahren nachhaltig erhöht werden konnte und dass seine Wahl zum Präsidenten auch eine Würdigung der hervorragenden orthopädischen Arbeit am RKU darstellt.

    Dr. Manfred Neubert (BVOU), Prof. Dr. Heiko Reichel (DGOU, DGOOC) und Prof. Dr. Florian Gebhard (DGU) beim Antritt der Präsidentenämter (v.l.).

     

     
  • Ärzte des RKU erneut auf FOCUS-Ärzteliste Open or Close

    Gleich vier RKU-Ärzte unter den Top-Medizinern

    Ulm, 30. Juni 2016. Die renommierte FOCUS-Ärzteliste hat mit Prof. Dr. Heiko Reichel, Prof. Dr. Christine von Arnim, Prof. Dr. Jan Kassubek sowie Prof. Dr. Hayrettin Tumani vier Ärzte des RKU aus den Fachbereichen Orthopädie und Neurologie unter die besten Mediziner Deutschlands gewählt. In der FOCUS-Ärzteliste 2016 (Ausgabe Juli/August 2016) hat das Nachrichtenmagazin erneut die Namen von Top-Spezialisten aus ganz Deutschland veröffentlicht. Berücksichtigt wurde neben der Qualität in der Diagnostik und Therapie vor allem die Expertise bei komplexen Erkrankungsbildern. Die FOCUS-Ärzteliste gilt als wichtiger Wegweiser für Patienten.

    Im Fachbereich Orthopädie wurde Prof. Dr. Heiko Reichel, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU, zum wiederholten Mal als Top-Spezialist für Hüft- als auch für Kniechirurgie genannt. Die Orthopädische Universitätsklinik ist als EndoprothetikZentrum der Maximalversorgung sowie nach DIN EN ISO zertifiziert und erfüllt damit höchste Qualitätsstandards.

    Im Fachbereich Neurologie sind gleich drei Ärzte unter den Top-Medizinern: Prof. Dr. Christine von Arnim, Chefärztin der Neurogeriatrie und  Neurologischen Rehabilitation am RKU, ist als Top-Alzheimer-Spezialistin ausgewiesen. Prof. Dr. Jan Kassubek, Leitender Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik am RKU, wurde als Top-Spezialist für die Parkinson-Krankheit gelistet. Prof. Dr. Hayrettin Tumani ist im Focus-Ranking als Spezialist für Multiple Sklerose genannt. Prof. Tumani betreut, nachdem er Ende 2015 als Chefarzt in die Fachklinik für Neurologie in Dietenbronn gewechselt ist, nach wie vor das Liquorlabor an der Neurologischen Universitätsklinik am RKU.

    Die Neurologische Universitätsklinik am RKU ist als zertifizierte Stroke Unit auch nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO zertifiziert.

    Die FOCUS-Ärzteliste 2016 weist 58 medizinische Spezialisierungen aus 14 Fachgebieten auf. Für die Aufnahme in die FOCUS-Ärzteliste 2016 mussten die betreffenden Mediziner häufig von Fachkollegen empfohlen werden. Weitere Daten wurden in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Fachgesellschaften, Patientenverbänden, regionalen Selbsthilfegruppen und Fachkongressen durch entsprechende Befragungen erhoben. Auch Patientenäußerungen zu Ärzten und Kliniken in Internet-Foren und die Anzahl fachwissenschaftlicher Publikationen trugen zur Bewertung bei.

  • Ärztlicher Direktor Präsident der DGOU Open or Close

    Professor Reichel an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

    Professor Dr. Heiko Reichel ist 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU). Der Ärztliche Direktor der Orthopädischen Universitäts­klinik am RKU übernimmt zudem die Präsidentschaft bei der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC).

    Stellvertretender DGOU-Präsident ist Professor Dr. Florian Gebhard, Ärztlicher Direktor am Zentrum für Chirurgie der Klinik für Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Ulm.

    Die DGOU-Mitgliederversammlung wählte Reichel und Gebhard im Oktober 2015 für die Amtszeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 an die Spitze der Fachgesellschaft.

    Mit ihrer Präsidentschaft werden Reichel und Gebhard auch die Kongresspräsidenten des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Dieser findet vom 25. bis 28. Oktober 2016 unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ in Berlin statt. Schwerpunktthemen sind u. a. Gelenkerhalt und Gelenkersatz, konservative Frakturbehandlung, chronischer Rückenschmerz, Sportorthopädie und Sporttraumatologie sowie Patientensicherheit und Komplikationsmanagement.

     
  • Tag der Pflege am 12. Mai 2016 Open or Close

    Tag der Pflege - Danke an die Pflege!

    Ulm, 12. Mai 2016. Die Pflege ist die größte Berufsgruppe im deutschen Gesundheitswesen. Auch im RKU sorgen fast 300 Pflegekräfte rund ums Jahr dafür, dass Patienten gut betreut und versorgt werden. Der Tag der Pflege am 12. Mai erinnert daran, wie wichtig diese Berufsgruppe ist.

    Vielen Dank für Ihren täglichen Einsatz!!!

    Am Tag der Pflege, dem 12. Mai, wurde 1820 die Britin Florence Nightingale geboren. Sie gilt als Begründerin der systematischen Krankenpflege. Nightingale informierte sich in Kliniken diverser Länder und erstellte aus ihren Beobachtungen eine Ausbildung für das englische Gesundheitswesen.


     

     
  • 1. Ulmer Orthopädie-Pflegekongress Open or Close

    Großes Interesse an der schnellen Mobilmachung

    Ulm, 15. April 2016. Ein gelungener Einstand für den 1. Ulmer Orthopädiepflegekongress: Über 100 Pflegekräfte und Interessierte aus ganz Deutschland kamen ins RKU, um sich  über die schnelle Mobilmachung mittels „Fast Track Surgery“ zu informieren. Der Begriff steht für das Ziel, Patienten nach einer OP schnellstmöglich wieder auf die Beine zu bekommen.

    Lange Liegezeiten, wenig Bewegung und Schonung nach einem operativen Eingriff sollen der Vergangenheit angehören, geht es nach den Ideen des „Fast Track Surgery“, zu Deutsch „Schnellspurchirurgie“. Der dänische Bauchchirurg Professor Kehlet entwickelte in den 1990er Jahren erstmals eine Therapie, um für Patienten nach Operationen Risiken zu mindern und eine schneller Erholung zu gewähren. Nach dieser Idee werden mittlerweile auch in vielen deutschen Krankenhäusern Patienten in weniger als fünf Tagen nach einer Operation entlassen. „Das geht natürlich nicht bei allen orthopädischen Eingriffen“, räumt PD Dr. Kappe, Leitender Oberarzt an der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU, aus ärztlicher Sicht ein. Besonders die Pflege sei hier vor Herausforderungen gestellt, denn sie hilft dem Patienten letztendlich dabei, körperlich und auch sozial wieder für den Alltag fit zu werden.

    RKU-Pflegedirektorin Helene Maucher, die den Kongress gemeinsam mit der Orthopädie des Hauses veranstaltete, sieht hier große Herausforderungen. Schließlich müssten heute internationale und sehr individuelle Patienten betreut werden, die neue Generation an Berufsanfängern müsse in die bestehenden erfahrenen Teams integriert werden, auch Pflegeforschung gewinne immer mehr an Bedeutung.

    Uwe Westhues von der Helios Endo-Klinik Hamburg stellte ein Konzept vor, wie Patienten im Selbstmanagement nach Hüft- oder Knieoperationen geschult werden. Das Konzept wird an der Hamburger Klinik, wo Westhues Pflegedienstleiter ist, bereits mit Erfolg angewendet. Sorgen und Ängste würden gelindert – und die Patientenschulung werte auch den Pflegeberuf auf, so Westhues‘ Fazit.

    Aus dem Bereich der Pflege- und Therapie berichteten auch Norbert Marek, Claudia Lochbrunner und Barbara Hamich, wie der Expertenstandard Schmerzmanagement innerhalb der Orthopädischen Pflege und Therapie am besten umzusetzen ist.

    Qualität stehe bei der medizinischen Behandlung an erster Stelle und die Fast-Track-Behandlung habe sich bewährt, sagte Dr. Sabine Schwenk als Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. Die Krankenkasse habe hierfür ein spezielles Versorgungsangebot für Hüft- und Knie-TEPs.

    Dass Humor nicht schadet, bei Kindern angstreduzierend wirke und wichtiger Bestandteil bei der Genesung sein kann, darüber berichtete Professor Michael Boßle, der als Dekan der Fakultät für angewandte Gesundheitswissenschaften an der Technischen Hochschule in Deggendorf Studien zu diesem Thema leitet – und sich selbst auch als Klinikclown engagiert. Wissenschaftlich sei es mittlerweile belegt, dass Humor auch bei Erwachsenen Effekte bei der Genesung habe. Studien aus den USA und Israel würden dies belegen.

    Allein in Bayern gibt es über 60 Klinikclowns, so Boßle, die nicht nur in Kinderkliniken, sondern auch vermehr in Alten- und Pflegeheimen auftreten. Humor heiße hier nicht nur, jemanden zum Lachen zu bringen, sondern auch Anteil zu nehmen am Schicksal. 2014 hatten die bayerischen Klinikclowns über 2000 Einsätze – auch auf Palliativstationen. „Hier geht es auch darum, für jemanden da zu sein“, so Professor Boßle.

    Regen Austausch gab es abschließend bei den sieben Aktionsinseln. Hier kamen Ideen und Informationen direkt aus der Praxis, zum Beispiel wie sich die neue Patientenbefragung am RKU nutzen lässt oder welche Möglichkeiten es bei der Behandlung von geriatrischen Patienten gibt.

    Der Einladung von Geschäftsführer Matthias Gruber zu einem Klinikrundgang folgten etliche Kongressteilnehmer, schließlich sei es auch immer interessant, zu sehen, wie es bei den anderen ausschaut, so eine Teilnehmerin.

    Helene Maucher zeigte sich mit dem Kongress zufrieden. „Rundum gelungen“, resümierte sie. Der Kongress habe neue Anregungen gebracht und vielen Teilnehmern Ideen für Projekte geliefert.

    Die Vorträge des Kongresses finden Sie hier:

    Fast-Track-Surgery - Herausforderung für die Pflege (Helene Maucher)

    Patientenschulung zur Förderung des Selbstmanagements von Patienten mit primärem Hüft- und Kniegelenkersatz (Uwe Westhues)

    Umsetzung des Expertenstandards Schmerzmanagement (DNQP) im RKU am Beispiel der Orthopädie (Norbert Marek)

    Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (Claudia Lochbrunner)

    Schmerzbehandlung in der Physiotherapie (Barbara Hamich)

    Fast-Track-Surgery aus Sicht der AOK (Dr. Sabine Schwenk)

    Was machen eigentlich KlinikClowns? (Prof. Dr. Michael Bossle)

     

     
  • RKU bei Focus als Top-Krankenhaus gelistet Open or Close

    RKU wieder unter den besten Krankenhäusern Deutschlands

    Ulm, 30. November 2015. Das RKU hat es wieder auf die Focus-Klinikliste der besten Krankenhäuser in Deutschland geschafft. In der aktuellen Ausgabe von „Focus-Gesundheit“ (Dezember 2015) ist das RKU auf Platz 47 gelistet und darf sich als „Top Nationales Krankenhaus“ zu den 386 besten Krankenhäusern in ganz Deutschland zählen.

    Neben der Listung als Top-Krankenhaus bekam die Klinik gleich mehrere Auszeichnungen: im Bereich Orthopädie zählt das RKU demnach zur Spitzengruppe,  im Bereich Neurologie wird das RKU als Spezialist für „Multiple Sklerose“, „Alzheimer“ und „Parkinson“ empfohlen, im Länder-Ranking als „Top  Regionales Krankenhaus“ für Baden Württemberg gelistet.

    In den Focus-Kliniklisten sind die Top-Krankenhäuser und Fachkliniken Deutschlands aufgeführt. Das Nachrichten-Magazin will Hilfestellung und Orientierung bei der Suche nach der richtigen Klinik und der passenden Behandlungsmethode bieten.

    Für den bundesweiten Vergleich wertete ein unabhängiges Recherche-Team große Datenmengen aus und befragte Ärzte. Die Länderlisten nennen die besten Krankenhäuser der einzelnen Bundesländer.

    Bereits in den vergangenen Jahren war das RKU mit seinen Orthopädischen und Neurologischen Fachbereichen regelmäßig auf den Klinik- und Ärztelisten erschienen.

     

     

     
  • Endoprothetik auf höchstem Niveau Open or Close

    Spezialisten für Hüfte und Knie

    In den vergangenen Jahren ist die Zahl der endoprothetischen Eingriffe sichtbar angestiegen. Diagnostizieren Orthopäden Beschwerden an Knie- oder Hüftgelenken, kann ein künstliches Gelenk durchaus das Mittel der Wahl sein. An der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU Ulm werden im Jahr über 800 endoprothetische Eingriffe an Knie- und Hüftgelenk durchgeführt, fünf Operateure stehen mit ihren Teams bereit, um das Leid der Patienten zu lindern und mit dem Eingriff deren Lebensqualität wieder deutlich zu erhöhen.

    Für den Ärztlichen Direktor der Orthopädischen Klinik des RKU, Professor Dr. Heiko Reichel, und die Operateure beginnt die Arbeit mit dem künstlichen Gelenk lange bevor die Patienten mit ihren Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu ihnen kommen. So haben die Experten stets den medizinischen und technischen Fortschritt bei Endoprothesen im Blick – und testen neue Produkte biomechanisch ausgiebig, bevor sie bei Patienten zum Einsatz kommen.

    Größten Wert legt das universitäre Haus mit seinen Spezialisten auf eine individuelle, auf fundierten Untersuchungen beruhende Beratung des Patienten. „Beratung im RKU Ulm setzt stets am Problem an und ist daran orientiert, verlässlich und dauerhaft Abhilfe zu schaffen“, betont Professor Reichel. Zur Beratung gehört dabei auch die Frage, ob eine Operation überhaupt sinnvoll ist oder ob es auch andere medizinische Möglichkeiten gibt, das Leid der Patienten zu lindern.

    Gerade bei Hüftoperationen stünden Aufwand und Nutzen jedoch oft in einem sehr guten Verhältnis, denn sehr schnell nach der muskelschonenden OP sei der Zugewinn an Lebensqualität für den Patienten spürbar – und bleibe im Idealfall auch für viele Jahre erhalten. Werden künstliche Gelenke nicht fachgerecht eingesetzt, weil etwa die Routine oder die Erfahrung fehle, komme es oft sehr schnell zu neuen Schmerzen und eine weitere Operation sei nicht zu vermeiden.

    Hohe Standards bei Planung, Behandlung und Betreuung

    Im RKU Ulm werden im Jahr weit über 600 Erstimplantationen von Knie- und Hüftprothesen vorgenommen, ein Höchstmaß an Erfahrung ist damit garantiert. Hinzu kommen knapp 200 sogenannte „Revisionen“ – also der operative Austausch eines Gelenkes durch ein neues. Dennoch wird für jede Operation individuell das richtige Vorgehen durchdacht, lange bevor der Patient im Operationssaal liegt.

    Diese hohen Standards in Planung, Behandlung und Betreuung, die das RKU als universitäre Einrichtung grundsätzlich erfüllt, wurden von unabhängiger Stelle bestätigt. Die Zertifizierungskommission endoCert hat im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) die Klinik im Januar 2014 zertifiziert – seitdem darf sich das Haus „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung“ nennen.

    Für den Patienten heißt das: Unabhängige Experten haben alle Bereiche, alle Abläufe und alle Prozesse, die für bestmögliche Ergebnisse im Umgang mit dem Patienten relevant sind, genauestens unter die Lupe genommen. Hygiene zählte ebenso zu den überprüften Kriterien wie die pflegerische Qualität auf den Stationen und die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern.

     

     
  • 3. Ulmer Schlaganfall-Symposium Open or Close

    Neue Entwicklungen bei der Therapie und Diagnostik des Schlaganfalls

    Zum 3. Mal findet am Samstag, 19. September 2015, das Ulmer Schlaganfall-Symposium im RKU statt.
    In den letzten beiden Jahrzehnten hat die Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls eine enorme Entwicklung genommen. War vor 20 Jahren der Schlaganfall noch eine schicksalhaft verlaufende Erkrankung, ist heute die Therapie mittels intravenöser Lyse und eine multidisziplinäre Behandlung auf einer spezialisierten Stroke Unit tägliche Routine.

    Gerade in den letzten Jahren hat sich mit beeindruckenden Entwicklungen im Bereich der interventionellen mechanischen Möglichkeiten viel verändert, weshalb dieses Jahr direkt am RKU eine Angiographie-Einheit eröffnet wurde.
    In diesem Jahr gibt es beim Symposium neben den neurologischen Vorträgen zu Themen aus der Schlaganfallmedizin auch Referenten aus der Kardiologie und Notfallmedizin. Nach einer Pause mit Mittagsbuffet finden drei neuroradiologische Vorträge zu den eindrucksvollen Entwicklungen der neurointerventionellen Möglichkeiten in der Schlaganfallmedizin statt.

    Das Symposium beginnt um 9 Uhr im Hörsaal des RKU.

    Das Programm zum Schlaganfall-Symposium finden Sie HIER.

     
  • RKU engagiert sich im Klimaschutzprojekt KLIK Open or Close

    Im RKU macht es jetzt KLIK

    Das RKU beteiligt sich am Projekt „KLIK – Klimamanager für Kliniken“. Mit 50 anderen Krankenhäusern bundesweit verfolgt es das Ziel, den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

    Für die Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) wurden Bertold Vetter und Jochen Bochtler als Klimamanager qualifiziert. Sie  besitzen jetzt das Know-how, Maßnahmen in den Bereichen wie Beleuchtung, Lüftung oder Heizung energieeffizienter zu planen und umzusetzen. Vor diesem Hintergrund baut das RKU zusätzlich ein Netzwerk aus interessierten Kolleginnen und Kollegen auf, um sich gemeinsam für das Thema Energieeinsparung zu engagieren.

    Diese Qualifizierungen sind ein wichtiger Baustein im Projekt „KLIK – Klimamanager für Kliniken, das vom BUND Berlin und der Stiftung viamedica durchgeführt wird. Ziel von KLIK ist es, klimaschädliche Emissionen und auch Energiekosten mit den Krankenhäusern zu reduzieren. Bundesweit werden 50 Krankenhäuser und Reha-Kliniken bei der Umsetzung von nicht- und geringinvestiven Maßnahmen unterstützt.

    Das RKU will nun in den kommenden Monaten in Bereichen wie Wärme und Strom energiesparende Maßnahmen durchführen. Dazu wurde auch eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich künftig mit dem Thema Energie auseinandersetzt und Maßnahmen anstoßen will. „Ein Klinikbett verbraucht im Jahr so viel Energie wie zwei Einfamilienhäuser“, erklärt Bertold Vetter, der als Gefahrstoff- und Brandschutzbeauftragter im RKU nun auch für den Bereich Energie im Einsatz ist. Die Teilnahme an dem bis Ende 2016 laufenden Projekt KLIK zeigt den Willen und die Motivation des RKU, sich für den Klimaschutz zu engagieren und in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einzunehmen.

    Weitere Informationen:

    www.KLIK-Krankenhaus.de

     

Newsticker:

Wir geben interessierten Pflegefachkräften Einblick in den Arbeitsalltag im RKU... mehr lesen
Auch in den Sommermonaten: Fort- und Weiterbildung für interne und externe Mitarbeiter im RKU. Mehr lesen...
Neue Kunstausstellung zieht ein: Werke von Irene Beck im Untergeschoss des RKU ausgestellt.

Termine:

Di Sep 05, 2017
Uhrzeit: 15:00 - 17:00

RKU Allgemein

World SCI Day

Dienstag, den 05.09.2017 in der Sparkasse Neue Mitte - Studio Hans- und...


Do Sep 21, 2017
Uhrzeit: 18:00 -

Orthopädie

Ich brauche ein neues Hüftgelenk - Was nun?

Die Arthrose (Gelenkverschleiß) ist die häufigste Gelenkerkrankung des Mensch...


Mo Sep 25, 2017

Anästhesiologie

Tutorium periphere Regionalanästhesie - Nervenstimulation und Sonographie (Gruppe C)

Wir laden sie ein, in einem kleinen Teilnehmerkreis von max. 12 Personen mit ...


Di Sep 26, 2017

Anästhesiologie

Tutorium periphere Regionalanästhesie - Nervenstimulation und Sonographie (Gruppe C)

Wir laden sie ein, in einem kleinen Teilnehmerkreis von max. 12 Personen mit ...


Mi Sep 27, 2017

Anästhesiologie

Tutorium periphere Regionalanästhesie - Nervenstimulation und Sonographie (Gruppe D)

Wir laden sie ein, in einem kleinen Teilnehmerkreis von max. 12 Personen mit ...