Liebe Patienten, Angehörige und Besucher

Wetter am RKU

Wir sind für Sie da

0731 177-0 (Zentrale)

0731 177-20 00 (Patientenservice)




 

Aktuelles:

  • Klinikhotel am RKU eröffnet Open or Close

    Das neue Klinikhotel Recover

    Nach nur einjähriger Bauzeit starten die RKU ­­­­­– Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm am Oberen Eselsberg im Juli mit ihrem neuen Klinikhotel „Recover“ im Zentrum für Integrierte Rehabilitation (ZIR). Der Name ist Programm: Das Recover (aus dem Englischen für „erholen, genesen“) steht für Rehabilitation und Erholung auf anspruchsvollem Niveau. Das gesamte Hotel wurde aus Eigenmitteln finanziert.

    Die Idee für das Bauvorhaben ergab sich aus dem Klinikalltag. Durch neue, schonende Operationsmethoden und einer gleichzeitig schnellen Mobilisation verkürzt sich die Verweildauer von Patienten in der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU dahingehend, so dass schon früh mit der geeigneten Rehabilitation begonnen werden kann. „Diesen Patienten wollen wir im direkten Anschluss einen möglichst angenehmen und erholsamen Aufenthalt anbieten“, sagt RKU-Geschäftsführer Matthias Gruber.

    Das Besondere am Klinikhotel Recover: Spitzenmedizin und eine fachlich kompetente Anschlussheilbehandlung stehen im Einklang mit einem exzellenten Serviceangebot. Dieses richtet sich gleichermaßen an privat- und gesetzlich versicherte Patienten. Die Idee des Klinikhotels ist klar: Patienten sollen von Beginn an eine ganzheitliche, serviceorientierte, medizinische und pflegerische Betreuung erfahren. Dazu gehört auch eine Rezeption, die 24 Stunden an 7 Tagen besetzt ist und den Patienten Sicherheit und eine lückenlose Versorgung gewährt.

    „Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Therapeuten, Pflegkräften und Hotelfachkräften stellt für die Patienten einen absoluten Mehrwert dar“, sagt Dr. Rainer Eckhardt, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Integrierte Rehabilitation am RKU, „und dient somit auch einer schnellen Regeneration.“

    4-Sterne-Hotel-Ambiente

    Unter Berücksichtigung aller Standards bietet das 4-Sterne-Hotel-Ambiente anspruchsvolles Wohnen, weg von der Krankenhausatmosphäre hin zu einer Wohlfühl-Atmosphäre mit hohem Anspruch.

    Das Hotel liegt im Grünen nahe einem Wäldchen, es grenzt südlich an das Hauptgebäude des RKU an und verfügt über 51 Zimmer, davon 45 Komfort-Einzelzimmer und 6 Deluxe-Zimmer mit zusätzlichem Wohnbereich und eigener Kochzeile. Diese befinden sich in der obersten Etage des Hotels und bieten einen weitreichenden Ausblick auf die umliegende Natur. Alle Zimmer wurden barrierefrei geplant, die Deluxe-Zimmer sind zusätzlich uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar.

    Auch für Patienten die eine weite Anreise haben, ist bestens gesorgt. Ein Zustellbett für eine Begleitperson ist in allen 51 Zimmern ohne weiteres möglich.  Die Einrichtung der Zimmer ist in warmen Sand- und Erdtönen gehalten und wird durch lebendige, rote Farbelemente ergänzt. Jeder Ebene des Hauses ist ein Künstler oder einer Künstlerin gewidmet, deren Werke den Betrachter zum Innehalten einladen.

    Neben einer ansprechenden Kaffeelounge im Erdgeschoss des Klinikhotels gibt es dort auch einen teilbaren Multifunktionsraum, in dem u.a. die morgendlichen Besprechungen des Ärztlichen Direktors mit seinem Team stattfinden. Außerdem kann dieser Raum für Tagungen, Vorlesungen, Patientenveranstaltungen und andere Events genutzt werden.   

  • 3. Ulmer Pflegemanagementkongress Open or Close

    Exzellenz in der Pflege und Gesundheitsversorgung

    Wie sieht eine Exzellenzentwicklung in Pflege und Gesundheitsversorgung aus? Dieser Frage stellen sich am Donnerstag und Freitag, 11. und 12. Juli 2019, circa 180 Pflegeexperten beim 3. Ulmer Pflegemanagementkongress im RKU.

    „Von den Besten lernen“ wollen die Teilnehmer des 3. Ulmer Pflegemanagementkongresses. Dazu sind wieder internationale Gäste eingeladen, unter anderem aus dem ersten Magnetkrankenhaus in Europa in Antwerpen, das die Zertifizierung bereits geschafft hat.An beiden Kongresstagen steht die Exzellenzentwicklung innerhalb der Pflege im Vordergrund und wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, etwa aus der Sicht eines Arztes in einem US-Magnetkrankenhaus.

    „Beim Magnetkrankenhausmodell, einem Erfolgsprodukt aus den USA, geht es nicht nur um Qualitätssteigerung durch Zahlen, Daten und Fakten“, erklärt RKU-Pflegedirektorin Helene Maucher. „Wir möchteneinen Kulturwandel in deutschen Krankenhäusern erreichen.“

    Das Motto „Von den Besten lernen“ begegnet aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen und fragt nach fortwährend innovativen Konzepten in der Pflege. Qualitätsentwicklung, Akademisierung und Pflege auf Augenhöhe sind dabei wesentliche Punkte, die der Berufsgruppe Pflege die Möglichkeit geben, ihr Potenzial in einem sich wandelnden Gesundheitswesen einzubringen und für die patientenzentrierte Versorgung zu nutzen.

    Das Programm wird teils in englischer Sprache abgehalten. Zu den Referenten gehören Pflegedirektoren, Pflegewissenschaftler, Ärzte, Vertreter der Berufspolitik und Pflegende. Der Kongress richtet sich an Führungskräfte im Gesundheitswesen, Pflegewissenschaftler, Pflegepädagogen, Experten im Gesundheitswesen, Pflegefachkräfte und alle Interessierten.

     

    Information zum Magnetkrankenhaus

    Aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen erfordern innovative Konzepte in der Pflege. Sie stellt die größte Berufsgruppe im Gesundheits- und Pflegesektor dar und ist somit wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die Steuerung der Versorgungsprozesse. Für diese Weiterentwicklung des Pflegesektors bietet das US-amerikanische „Magnet Recognition Program“ ein integriertes Modell.

    In den 1980er Jahren konnten in den USA manche Kliniken trotz eines Pflegenotstandes sowohl Pflegepersonal als auch Patienten „wie Magneten" anziehen und waren dabei wirtschaftlich sehr erfolgreich. Dabei wurden fünf Stärken dieser „Magnetkrankenhäuser" herausgearbeitet, die heute Grundlage für die Anerkennung durch die Zertifizierungsorganisation ANCC sind. Die meisten Top-Kliniken in den USA sind als Magnetkrankenhaus zertifiziert.

  • 13-jähriger Waisenjunge aus Kinderdorf in Kenia im RKU operiert Open or Close

    Joshua läuft schon wieder

    Ulm, im Mai 2019. Gut überstanden hat Joshua aus Kenia seine Hüft-Operation im RKU in Ulm. Der 13-Jährige wohnt in dem afrikanischen Kinderdorf „Nice View“ in Msambweni, das von der deutschen Familie Dürr aus der Nähe von Roggenburg (Kreis Neu-Ulm) vor 20 Jahren aufgebaut wurde und geleitet wird.

    Bei Joshua wurde ein schwerer Abrutsch des linken Hüftkopfes diagnostiziert, der in Kenia nicht operiert werden konnte. Lange litt der Junge deshalb unter Schmerzen. Das RKU hat gemeinsam mit dem gemeinnützigen anerkannten Verein „Projekt Schwarz-Weiß“ jeweils die Hälfte der Kosten für Joshuas Operation und die Reha übernommen.

    Ende April kam Joshua, ausgerüstet mit einem dreimonatigen Visum und in Begleitung von Denise Dürr, der Tochter der Kinderdorf-Gründer Gudrun und Edmund Dürr, nach Deutschland. Am 29. April wurde Joshua im RKU von der Kinderorthopädin Dr. Rita Taurman operiert. „Bei Joshua haben wir eine so genannte Imhäuser-Osteotomie vorgenommen, eine komplexe Korrektur des hüftnahen Oberschenkelknochens", erklärt Oberärztin Dr. Taurman.

    Dabei wird nach einer Korrektur der Knochen eine Winkelplatte eingebracht. Der Knochen muss nun in den nächsten Wochen heilen. Die rechte hüftgelenksnahe Wachstumsfuge wurde in derselben Operation vorsorglich verschraubt, damit diese gesichert ist, da in bis zu 50 Prozent der Fälle auch diese Seite im Verlauf abrutschen kann.

    Seine Operation hat Joshua, der neben Englisch und  Kisuaheli auch etwas Deutsch spricht, gut überstanden. Nach einigen Tagen Bettruhe auf der kinderorthopädischen Station im RKU wurde er von Physiotherapeut Eberhard Nill erstmals mobilisiert, er durfte aufstehen und mit Hilfe von Unterarmgehstützen seine ersten Schritte machen. Noch etwas schwindelig war dem 13-jährigen Jungen dabei. Die kommenden Tage wird Joshua weiterhin intensive Physiotherapie und Gehübungen machen und dann das RKU vorerst in Richtung Roggenburg verlassen, wo er bei Marcel Dürr, einem Sohn der Kinderdorf-Gründer, wohnen wird.

    „Im RKU wird Joshua dann weitere Reha-Maßnahmen erhalten“, berichtet Dr. Taurman „ambulant und stationär.“ Wenn er wieder auf den Beinen ist, hat Joshua vielleicht auch noch einmal Gelegenheit, das Legoland in Günzburg zu besuchen, wo er vor seiner OP schon einmal gewesen ist. Die Achterbahn dort würde er auf jeden Fall gerne noch einmal fahren.

    Joshua wurde als Neugeborenes gefunden und im Kinderdorf von Familie Dürr aufgenommen und aufgezogen. Hier besucht er mittlerweile die achte Klasse und wird nach seiner Rückkehr nach Kenia seinen Abschluss machen können. Das Projekt Schwarz-Weiß wurde 1997 gegründet, 2000 konnte das aufgebaute Kinderdorf die ersten Kinder aufnehmen.

    Seit fast 20 Jahren finden verwaiste und verwahrloste Kinder dort Schutz, werden medizinisch versorgt, erhalten Schulbildung und werden auch handwerklich ausgebildet. Das Projekt finanziert sich durch Spenden. Nähere Informationen unter www.kenia-hilfe.com.


     

  • Helena Dyck ist Botschafterin der Pflege 2019 Open or Close

    Deutscher Pflegepreis für RKU-Krankenschwester

    Ulm, im März 2019. Helena Dyck, Krankenschwester im RKU, ist mit dem Deutschen Pflegepreis als "Botschafterin der Pflege 2019" ausgezeichnet worden. Sie erhielt die Auszeichnung auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin.

    Die 22-Jährige arbeitet seit zweieinhalb Jahren als Gesundheits- und Krankenschwester im RKU und engagiert sich hier mit viel Herzblut und Eigeninitiative, indem sie unter anderem Schüler zum Schnuppertag ins RKU einlädt, um ihnen den Pflegeberuf vorzustellen. Erst jüngst waren Schülerinnen und Schüler aus Helena Dycks ehemaliger Realschule in Riedlingen zu Besuch im RKU.

    Ausschlaggebend war für die Jury unter der Leitung von Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats, dass sich Helena Dyck trotz ihres jungen Alters innerhalb kurzer Zeit zur einer patienten- und teamorientierten Leistungsträgerin auf ihrer Station entwickelt hat. Mit der Ehrung soll die Arbeit von engagierten Pflegekräften besonders gewürdigt werden. Helena Dyck will in naher Zuknft ein berufsbegleitendes pflegewissenschaftliches Studium aufnehmen.

     

  • Rund 20 Millionen Menschen sind in Deutschland von Verschleißerscheinungen des Knies betroffen Open or Close

    Wenn das Knie zum Knackpunkt wird

    Ulm, im März 2019. Rund 20 Millionen Menschen sind in Deutschland von Verschleißerscheinungen des Knies betroffen. Auch Sportler wie der Basketball-Profi Per Günther, der sich jüngst im RKU in Ulm einer Arthroskopie des Knies unterzogen hat, weiß davon ein Lied zu singen. Eine gute und zeitnahe Reha ist nach einer Behandlung des Knies wichtig, damit der Patient wieder schnell auf die Beine kommt.

    Das Kniegelenk ist das größte Gelenk unseres Körpers. Wir bewegen es ständig, wenn wir gehen, stehen, hocken oder sitzen. Auf das Knie wird immer mehr Belastung ausgeübt. Denn die Deutschen werden einerseits immer schwerer, andererseits immer sportlicher. Rund 20 Millionen Menschen sind in Deutschland von Verschleißerscheinungen des Knies betroffen. Auch Sportler wie der Basketball-Profi Per Günther, der sich jüngst im RKU einer Arthroskopie des Knies unterzogen hat, weiß davon ein Lied zu singen.

    Prof. Dr. Heiko Reichel ist Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU und wurde bereits wiederholt in der Focus-Ärzteliste als Knie- und Hüftspezialist genannt. Er weiß, welche Schäden man sich am größten Gelenk des Körpers zuziehen kann, und wie diese am effektivsten zu beheben sind.

    „Bei einer Kniearthrose handelt es sich um einen altersbedingten Verschleiß des Gelenks, bei dem es zum Knorpelabrieb kommt“, erklärt Prof. Reichel. Die Abriebpartikel verursachen eine Entzündungsreaktion, die zu vermehrter Flüssigkeitsbildung führt. Zudem wirkt die Entzündung ab einem gewissen Grade selbst knorpelzerstörend, was zu noch mehr Knorpelzersetzung führt. Die Patienten klagen dann häufig über Schmerzen im Knie und haben Bewegungseinschränkungen.

    Nicht jeder Knieschmerz ist aber eine Arthrose. „Die Behandlung der Kniebeschwerden ist je nach Ursache, Größe, Ausdehnung und Lokalisation des Knorpelschadens unterschiedlich“, sagt Prof. Dr. Thomas Kappe, Leitender Oberarzt und Arthroskopie-Spezialist, der Per Günther am RKU operiert hat. Neben nicht-operativen Therapien, wie Krankengymnastik oder Injektionen, kann eine Gelenkspiegelung gemacht werden, eine so genannte Arthroskopie –  wie bei Per Günther. Dabei wird der Knorpelschaden geglättet, die Operation wird in Teil- oder Vollnarkose minimalinvasiv durchgeführt, ist weitgehend „unblutig“ und dauert keine Stunde.

    Außerdem kann auch durch das Setzen kleiner Knochenlöcher Knorpelersatzgewebe erzeugt werden (Mikrofrakturierung) oder bei nur umschriebenen Schäden Knorpel transplantiert werden. Letzteres wird häufig mit einer Korrektur der Beinachse (sog. Umstellungsosteotomie) kombiniert. Ist der Knorpelschaden zu ausgedehnt, kommen Teil- oder Totalendoprothesen zum Einsatz.

    Nach der Operation erfolgt keine Ruhigstellung des Knies. Vielmehr ist dann eine gute Reha wichtig, damit der Patient wieder schnell auf die Beine kommt. „Mit dem Beugen und Strecken soll sofort begonnen werden“, sagt Prof. Reichel, „Krankengymnastik mit Bewegungsübungen, Muskelkräftigung und Gangschulung sind besonders wichtig.“ Die Reha kann direkt nach der OP im RKU ambulant oder auch stationär durchgeführt werden.

  • Neuer Ausbildungsgang startet im April und Oktober Open or Close

    RKU bildet Pflegekräfte aus

    „Ich pflege jetzt“ heißt die Kampagne, mit der das RKU für die neue dreijährige Gesundheits- und Krankenpflege-Ausbildung der Abteilung für Berufliche Bildung wirbt. Am 1. Oktober 2018 hat das erste Ausbildungsjahr mit 16 Schülerinnen und Schülern begonnen, im April 2019 startet der zweite Ausbildungsgang.

    Ein Video über die Ausbildung im RKU finden Sie hier.

    Weil sich immer weniger junge Menschen für den Pflegeberuf entscheiden, der Bedarf durch den demografischen Wandel aber steigt, ist es für viele Kliniken schwer, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Das RKU steuert diesem Trend mit der bereits 2015 gegründeten Berufsfachschule entgegen. Seitdem läuft die Pflegeschule im RKU erfolgreich und bietet die dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger, die einjährige Ausbildung zur Altenpflegehilfe sowie die einjährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegehilfe an.
    „Unser Ziel ist es, den Pflegenachwuchs in unseren Pflegeschulen selbst zu generieren und damit erst gar keinen Fachkräftemangel aufkommen zu lassen“, so Geschäftsführer Matthias Gruber.

    Erstmals im Oktober 2018 ist die dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger gestartet. Sie besteht aus einem theoretischen Teil in der RKU Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege sowie einem fachpraktischen Teil im RKU und den Kooperationskliniken. Im April 2019 beginnt der nächste Ausbildungskurs.

    Auf die Azubis kommen 2100 Unterrichtsstunden in Theorie und 2500 Stunden in der Praxis zu. Nach bestandener Prüfung gibt es die Urkunde über die staatliche Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in, sowie eine Teilnahmebescheinigung und ein Zeugnis. Mit der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege stehen den Nachwuchskräften neben der Übernahme im RKU später auch viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen, bei entsprechenden Voraussetzungen bis hin zum Studium.

  • Pflegemanagementaward 2018 Open or Close

    Helene Maucher ist Pflegemangerin des Jahres 2018

    RKU-Pflegedirektorin Helene Maucher erhielt vom Bundesverband für Pflegemanagement den Pflegemanagementaward und wurde damit zur Pflegemanagerin des Jahres 2018 ausgezeichnet.

    Foto: Britta Pedersen

    Jährlich verleiht der Bundesverband für Pflegemanagement in Zusammenarbeit mit Springer Pflege den Pflegemanagementaward. Gesucht werden Pflegemanager der Top-Ebene, die die pflegerische Gesamtverantwortung für eine Einrichtung innehaben, nachhaltig und innovativ handeln, ganzheitlich und ergebnisorientiert denken und einen Vorbildcharakter für andere Manager und Einrichtungen haben. Nach der überaus positiven Resonanz aus dem Vorjahr wurde der Award in 2018 im Rahmen des Kongress Pflege in Berlin zum zweiten Mal vergeben. Helene Maucher, die seit 2013 am RKU als Pflegedirektorin tätig ist, überzeugte mit ihrem enormen Engagement für innovative Konzepte und wurde von der Jury einstimmig zur besten Pflegemanagerin in Deutschland gewählt.

    „Ihre unerschöpfliche Innovationskraft, ihre Begeisterungsfähigkeit und ihr Tatendrang kombiniert mit einem enormen Gespür für die zentralen Themen in der Pflege, macht Helene Maucher zur Vorzeige-Managerin für eine Pflege auf Augenhöhe“, so Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes. In schwierigen Zeiten für die Pflege wurde insbesondere ihr Einsatz für das Magnetkrankenhaus, der Aufbau von Bachelorstudiengängen und der Pflegeschule am RKU sowie ihr Einsatz für die Professionalisierung des Pflegeberufes, zum Beispiel durch die Ausrichtung der Ulmer Pflegekongresse, anerkannt.

    Das vor zwei Jahren am RKU initiierte Projekt „Magnet“ brachte die Klinik auf den Weg zum ersten Magnetkrankenhaus in Deutschland. Das aus den USA stammende Zertifizierungsprogramm steht für hervorragende Qualität in der Patientenversorgung sowie Pflege-Exzellenz und zertifiziert Einrichtungen, in denen Pflegende mit hoher Fachkompetenz und Weitblick sehr gute Patientenergebnisse erzielen, in der eigenen Pflegetätigkeit eine große Berufszufriedenheit zeigen sowie eine geringe Fluktuationsrate aufweisen und die Einrichtungen somit zu einem „Magneten“ für Mitarbeiter und Patienten machen. Dazu gehört auch eine fortschreitende Akademisierung der Pflege, die im RKU durch die Kooperation mit der Hochschule Neu-Ulm sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg gefördert wird. Anfang 2017 wurde hierfür in Neu-Ulm extra ein zusätzlicher berufsbegleitender Studiengang für Pflegefachkräfte eingeführt, der zu Teilen auch im RKU stattfindet. Davon profitieren auch die Berufsfachschulen für Pflege im RKU, deren Auszubildende somit sehr gute Aussichten auf eine beständige Weiterentwicklung haben.

    „Diese Auszeichnung ehrt mich sehr und bestätigt meine Motivation, einen Kulturwandel zu schaffen“, so Helene Maucher. „Wir brauchen eine Pflege auf Augenhöhe mit allen anderen Berufsgruppen, wenn wir den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen sein wollen."

    Das RKU-Team reist zur Preisverleihung am 19.01.2018 mit nach Berlin und steht hinter der Pflegedirektorin. Foto: RKU

     

  • Helmholtz-Institut Open or Close

    Ein Leuchtturm der Forschung

    Ulm wird einer von zehn Standorten des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Maßgeblich vorangetrieben hat das Prof. Dr. Albert Ludolph mit seinen jahrelangen Forschungsarbeiten um neurodegenerative Erkrankungen wie ALS.

    Ende Februar wurde Ulm offiziell zu einem weiteren, nun zehnten Sitz des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft erklärt. Dass die Einrichtung künftig Fördergelder des Bundes und Landes in Höhe von drei Millionen Euro bekommen, liegt vor allem an der hochqualitativen Forschungsarbeit von Prof. Dr. Albert Ludolph, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik am RKU.

    Prof. Ludolph und sein Team sind seit Jahren weltweit führend in der Erforschung seltener Nervenerkrankungen wie zum Beispiel der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Bei ALS gehen Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark zugrunde, die für die Steuerung der Muskeln zuständig sind. Forschungsschwerpunkte der Ulmer Wissenschaftler sind auch die Frontotemporale Demenz (FTD) und die Huntington-Krankheit. FTD führt durch das Absterben von Nervenzellen zu starken Persönlichkeitsveränderungen. Morbus Huntington äußert sich in Störungen der Bewegung, der Persönlichkeit und in Symptomen der Demenz.

    Mit den Fördergeldern der Helmholtz-Gemeinschaft kann die bisherige Grundlagenforschung ausgebaut und intensiviert werden. Schon jetzt verfügt der Standort über eine der größten Biomaterial-Banken, darüber hinaus hat sie ein epidemiologisches Register für ALS und FTD in Schwaben aufgebaut. Zugleich ist die Neurologische Universitätsklinik am RKU ein wichtiges Zentrum für die Betreuung von ALS-Patienten, Huntington und Patienten mit Frontotemporaler Demenz.

    Durch die Vernetzung von Grundlagenforschung, den Möglichkeiten des neuen Instituts und die Patientennähe profitieren Wissenschaftler und vor allem die betroffenen Erkrankten schneller von neuen Erkenntnissen.Bisherige Therapien können Symptome nur lindern, den Verlauf der Erkrankungen aber nicht nachhaltig beeinflussen.

    In den nächsten Jahren sollen bis zu 50 Mitarbeiter im DZNE arbeiten, zusätzlich zu den Wissenschaftlern, die schon jetzt in Ulm tätig sind. Für die entsprechenden Räumlichkeiten soll langfristig ein eigenes Forschungsgebäude für rund 20 Millionen Euro entstehen.

  • Chinesische Delegation an der Medizinischen Fakultät der Uni Ulm Open or Close

    Inwiefern unterscheiden sich Schlaganfall und MS in Deutschland und China?

    Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, deren Vorkommen und Ausprägung sich in Deutschland und China unterscheiden, stehen im Zentrum eines Arbeitstreffens deutscher und chinesischer Wissenschaftler an der Uni Ulm. Seit Sonntag sind 18 chinesische Forscher einer der größten und renommiertesten Hochschulen des Landes, der Universität Peking, zu Gast an der Medizinischen Fakultät. Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit ist ein virtuelles Institut beider Fakultäten.

    Während die Multiple Sklerose in Deutschland vergleichsweise oft vorkommt, ist diese Erkrankung in China recht selten. Dafür wird im Reich der Mitte häufiger die verwandte, schwerer verlaufende Neuromyelitis optica diagnostiziert. Große Unterschiede gibt es auch bei Schlaganfällen: "In Deutschland sind weniger als 10 Prozent aller Schlaganfälle Hirnblutungen, während die Zahl in China bei etwa 50 Prozent liegt. Die Ursache dieser Unterschiede könnte einerseits in einer anderen Behandlung des Bluthochdrucks in China liegen, aber auch genetische Faktoren spielen wahrscheinlich eine Rolle“, erklärt Professor Albert Ludolph. Der Ärztliche Direktor der Universitätsklinik für Neurologie am RKU ist gemeinsam mit dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Thomas Wirth, und Studiendekan Professor Tobias Böckers Gastgeber der chinesischen Delegation um Professor Zhan. Im Fokus des gemeinsamen Forschungsinteresses stehen zudem Erkrankungen aus dem Autismusspektrum, Parkinson, die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Demenzerkrankungen – denn auch hier gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern.

    Ziel des gemeinsamen virtuellen Instituts ist es, diese Differenzen zu erklären und Faktoren zu bestimmen, die zu einer besseren Prävention und Therapie führen. Darüber hinaus soll bei dem viertägigen Arbeitstreffen die Möglichkeit einer weiteren Zusammenarbeit der Universitäten in den Bereichen Psychiatrie und Onkologie diskutiert werden.

    PROGRAM BEIJING - ULM JOINT CENTER MEETING

    An der Universität Ulm wurde die chinesische Delegation von Prof. Tobias Böckers, Studiendekan/Leiter des Instituts für Anatomie und Zellbiologie, Prof. Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät und Leiter des Instituts für Physiologische Chemie (1., 2. v.l.), sowie von Prof. Albert Ludolph, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Neuologie (RKU)/Prodekan für Forschung, und vom Universitätspräsidenten Prof. Michael Weber (4., 5 v.l.) begrüßt.

    Foto: David Ewert/Universitätsklinikun Ulm

     

     

     
  • DKOU 2016 - Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie Open or Close

    "Zurück in die Zukunft"

    Die Orthopädische Klinik der RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm blickt voller Vorfreude auf den DKOU 2016 - den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, der vom 25. - 28. Oktober 2016 in Berlin stattfindet und mit mehr als 12.000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland den europaweit größten Kongress dieser Fachrichtung darstellt.

    Das Motto „Zurück in die Zukunft“ mag auf den ersten Blick überraschen. „Orthopädie und Unfallchirurgie werden zunehmend von Innovation und Hightech geprägt“, sagt Prof. Dr. Heiko Reichel, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU und seit Januar 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). „Dennoch dürfen wir altbewährte Methoden nicht aufgeben und müssen auch diese weiterentwickeln.“ Computergestützte Planungs- und Operationsverfahren haben bereits einen festen Stellenwert in der Orthopädie und Unfallchirurgie erlangt und technikunterstützte, minimal-invasive Verfahren werden fortwährend weiterentwickelt. Der berufliche Alltag der Mediziner ist von dem ständigen Spannungsbogen aus Tradition und Moderne, Rückbesinnung und Vorausschau geprägt. Das tägliche Handeln wird durch Abwägen zwischen Erfahrungen und neuen technischen Entwicklungen bestimmt. Stolz macht Prof. Reichel, dass die Qualität und Effektivität der muskuloskelettalen Versorgung in Deutschland in den vergangenen Jahren nachhaltig erhöht werden konnte und dass seine Wahl zum Präsidenten auch eine Würdigung der hervorragenden orthopädischen Arbeit am RKU darstellt.

    Dr. Manfred Neubert (BVOU), Prof. Dr. Heiko Reichel (DGOU, DGOOC) und Prof. Dr. Florian Gebhard (DGU) beim Antritt der Präsidentenämter (v.l.).

     

     

Newsticker:

Die aktuellen Fort- und Weiterbildungstermine der RKU Akademie finden Sie hier.
Suchst du noch einen Platz für ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder ein Praktikum in Pflege oder Therapie? Mehr Infos gibt es hier.
3-jährige Ausbildung zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in startet wieder im Oktober 2019. Jetzt hier bewerben...  

Termine:

Do Dez 12, 2019
Uhrzeit: 18:00 - 19:15

Orthopädie

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Patientenveranstaltung - Ich brauche ein neues Kniegelenk - was nun?

Die Arthrose (Gelenkverschleiß) ist die häufigste Gelenkerkrankung des Mensch...


Mi Feb 26, 2020

Orthopädie

2. Grund- und Aufbaukurs Sonographie der Säuglingshüfte nach Graf

Der 2. Grund- und Aufbaukurs findet wieder mit Univ. Prof. Dr. med. Reinhard Gra...


Do Feb 27, 2020

Orthopädie

2. Grund- und Aufbaukurs Sonographie der Säuglingshüfte nach Graf

Der 2. Grund- und Aufbaukurs findet wieder mit Univ. Prof. Dr. med. Reinhard Gra...


Fr Feb 28, 2020

Orthopädie

2. Grund- und Aufbaukurs Sonographie der Säuglingshüfte nach Graf

Der 2. Grund- und Aufbaukurs findet wieder mit Univ. Prof. Dr. med. Reinhard Gra...


Sa Feb 29, 2020

Orthopädie

2. Grund- und Aufbaukurs Sonographie der Säuglingshüfte nach Graf

Der 2. Grund- und Aufbaukurs findet wieder mit Univ. Prof. Dr. med. Reinhard Gra...


   Im Focus

Das RKU befindet sich zu jeweils 50 % in Trägerschaft des Universitätsklinikums Ulm sowie der Sana Kliniken AG.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.