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Aktuelles:

  • Neuer Ausbildungsgang startet im Oktober Open or Close

    RKU bildet Pflegekräfte aus

    „Ich pflege jetzt“ heißt die Kampagne, mit der das RKU für die neue dreijährige Gesundheits- und Krankenpflege-Ausbildung der Abteilung für Berufliche Bildung wirbt. Ab Oktober 2018 beginnt das erste Ausbildungsjahr mit 15 Plätzen.

    Weil sich immer weniger junge Menschen für den Pflegeberuf entscheiden, der Bedarf durch den demografischen Wandel aber steigt, ist es für viele Kliniken schwer, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Das RKU steuert diesem Trend mit der bereits 2015 gegründeten Berufsfachschule entgegen. Seitdem läuft die Pflegeschule im RKU erfolgreich und bietet die dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger, die einjährige Ausbildung zur Altenpflegehilfe sowie die einjährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegehilfe an.
    „Unser Ziel ist es, den Pflegenachwuchs in unseren Pflegeschulen selbst zu generieren und damit erst gar keinen Fachkräftemangel aufkommen zu lassen“, so Geschäftsführer Matthias Gruber.

    Erstmals im Oktober 2018 startet nun die dreijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Sie besteht aus einem theoretischen Teil in der RKU Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege sowie einem fachpraktischen Teil im RKU und den Kooperationskliniken.

    Auf die Azubis kommen 2100 Unterrichtsstunden in Theorie und 2500 Stunden in der Praxis zu. Nach bestandener Prüfung gibt es die Urkunde über die staatliche Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in, sowie eine Teilnahmebescheinigung und ein Zeugnis. Mit der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege stehen den Nachwuchskräften neben der Übernahme im RKU später auch viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen, bei entsprechenden Voraussetzungen bis hin zum Studium.

  • Pflegemanagementaward 2018 Open or Close

    Helene Maucher ist Pflegemangerin des Jahres 2018

    RKU-Pflegedirektorin Helene Maucher erhielt vom Bundesverband für Pflegemanagement den Pflegemanagementaward und wurde damit zur Pflegemanagerin des Jahres 2018 ausgezeichnet.

    Foto: Britta Pedersen

    Jährlich verleiht der Bundesverband für Pflegemanagement in Zusammenarbeit mit Springer Pflege den Pflegemanagementaward. Gesucht werden Pflegemanager der Top-Ebene, die die pflegerische Gesamtverantwortung für eine Einrichtung innehaben, nachhaltig und innovativ handeln, ganzheitlich und ergebnisorientiert denken und einen Vorbildcharakter für andere Manager und Einrichtungen haben. Nach der überaus positiven Resonanz aus dem Vorjahr wurde der Award in 2018 im Rahmen des Kongress Pflege in Berlin zum zweiten Mal vergeben. Helene Maucher, die seit 2013 am RKU als Pflegedirektorin tätig ist, überzeugte mit ihrem enormen Engagement für innovative Konzepte und wurde von der Jury einstimmig zur besten Pflegemanagerin in Deutschland gewählt.

    „Ihre unerschöpfliche Innovationskraft, ihre Begeisterungsfähigkeit und ihr Tatendrang kombiniert mit einem enormen Gespür für die zentralen Themen in der Pflege, macht Helene Maucher zur Vorzeige-Managerin für eine Pflege auf Augenhöhe“, so Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes. In schwierigen Zeiten für die Pflege wurde insbesondere ihr Einsatz für das Magnetkrankenhaus, der Aufbau von Bachelorstudiengängen und der Pflegeschule am RKU sowie ihr Einsatz für die Professionalisierung des Pflegeberufes, zum Beispiel durch die Ausrichtung der Ulmer Pflegekongresse, anerkannt.

    Das vor zwei Jahren am RKU initiierte Projekt „Magnet“ brachte die Klinik auf den Weg zum ersten Magnetkrankenhaus in Deutschland. Das aus den USA stammende Zertifizierungsprogramm steht für hervorragende Qualität in der Patientenversorgung sowie Pflege-Exzellenz und zertifiziert Einrichtungen, in denen Pflegende mit hoher Fachkompetenz und Weitblick sehr gute Patientenergebnisse erzielen, in der eigenen Pflegetätigkeit eine große Berufszufriedenheit zeigen sowie eine geringe Fluktuationsrate aufweisen und die Einrichtungen somit zu einem „Magneten“ für Mitarbeiter und Patienten machen. Dazu gehört auch eine fortschreitende Akademisierung der Pflege, die im RKU durch die Kooperation mit der Hochschule Neu-Ulm sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg gefördert wird. Anfang 2017 wurde hierfür in Neu-Ulm extra ein zusätzlicher berufsbegleitender Studiengang für Pflegefachkräfte eingeführt, der zu Teilen auch im RKU stattfindet. Davon profitieren auch die Berufsfachschulen für Pflege im RKU, deren Auszubildende somit sehr gute Aussichten auf eine beständige Weiterentwicklung haben.

    „Diese Auszeichnung ehrt mich sehr und bestätigt meine Motivation, einen Kulturwandel zu schaffen“, so Helene Maucher. „Wir brauchen eine Pflege auf Augenhöhe mit allen anderen Berufsgruppen, wenn wir den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen sein wollen."

    Das RKU-Team reist zur Preisverleihung am 19.01.2018 mit nach Berlin und steht hinter der Pflegedirektorin. Foto: RKU

     

  • Helmholtz-Institut Open or Close

    Ein Leuchtturm der Forschung

    Ulm wird einer von zehn Standorten des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Maßgeblich vorangetrieben hat das Prof. Dr. Albert Ludolph mit seinen jahrelangen Forschungsarbeiten um neurodegenerative Erkrankungen wie ALS.

    Ende Februar wurde Ulm offiziell zu einem weiteren, nun zehnten Sitz des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft erklärt. Dass die Einrichtung künftig Fördergelder des Bundes und Landes in Höhe von drei Millionen Euro bekommen, liegt vor allem an der hochqualitativen Forschungsarbeit von Prof. Dr. Albert Ludolph, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik am RKU.

    Prof. Ludolph und sein Team sind seit Jahren weltweit führend in der Erforschung seltener Nervenerkrankungen wie zum Beispiel der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Bei ALS gehen Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark zugrunde, die für die Steuerung der Muskeln zuständig sind. Forschungsschwerpunkte der Ulmer Wissenschaftler sind auch die Frontotemporale Demenz (FTD) und die Huntington-Krankheit. FTD führt durch das Absterben von Nervenzellen zu starken Persönlichkeitsveränderungen. Morbus Huntington äußert sich in Störungen der Bewegung, der Persönlichkeit und in Symptomen der Demenz.

    Mit den Fördergeldern der Helmholtz-Gemeinschaft kann die bisherige Grundlagenforschung ausgebaut und intensiviert werden. Schon jetzt verfügt der Standort über eine der größten Biomaterial-Banken, darüber hinaus hat sie ein epidemiologisches Register für ALS und FTD in Schwaben aufgebaut. Zugleich ist die Neurologische Universitätsklinik am RKU ein wichtiges Zentrum für die Betreuung von ALS-Patienten, Huntington und Patienten mit Frontotemporaler Demenz.

    Durch die Vernetzung von Grundlagenforschung, den Möglichkeiten des neuen Instituts und die Patientennähe profitieren Wissenschaftler und vor allem die betroffenen Erkrankten schneller von neuen Erkenntnissen.Bisherige Therapien können Symptome nur lindern, den Verlauf der Erkrankungen aber nicht nachhaltig beeinflussen.

    In den nächsten Jahren sollen bis zu 50 Mitarbeiter im DZNE arbeiten, zusätzlich zu den Wissenschaftlern, die schon jetzt in Ulm tätig sind. Für die entsprechenden Räumlichkeiten soll langfristig ein eigenes Forschungsgebäude für rund 20 Millionen Euro entstehen.

  • Chinesische Delegation an der Medizinischen Fakultät der Uni Ulm Open or Close

    Inwiefern unterscheiden sich Schlaganfall und MS in Deutschland und China?

    Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, deren Vorkommen und Ausprägung sich in Deutschland und China unterscheiden, stehen im Zentrum eines Arbeitstreffens deutscher und chinesischer Wissenschaftler an der Uni Ulm. Seit Sonntag sind 18 chinesische Forscher einer der größten und renommiertesten Hochschulen des Landes, der Universität Peking, zu Gast an der Medizinischen Fakultät. Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit ist ein virtuelles Institut beider Fakultäten.

    Während die Multiple Sklerose in Deutschland vergleichsweise oft vorkommt, ist diese Erkrankung in China recht selten. Dafür wird im Reich der Mitte häufiger die verwandte, schwerer verlaufende Neuromyelitis optica diagnostiziert. Große Unterschiede gibt es auch bei Schlaganfällen: "In Deutschland sind weniger als 10 Prozent aller Schlaganfälle Hirnblutungen, während die Zahl in China bei etwa 50 Prozent liegt. Die Ursache dieser Unterschiede könnte einerseits in einer anderen Behandlung des Bluthochdrucks in China liegen, aber auch genetische Faktoren spielen wahrscheinlich eine Rolle“, erklärt Professor Albert Ludolph. Der Ärztliche Direktor der Universitätsklinik für Neurologie am RKU ist gemeinsam mit dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Thomas Wirth, und Studiendekan Professor Tobias Böckers Gastgeber der chinesischen Delegation um Professor Zhan. Im Fokus des gemeinsamen Forschungsinteresses stehen zudem Erkrankungen aus dem Autismusspektrum, Parkinson, die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Demenzerkrankungen – denn auch hier gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern.

    Ziel des gemeinsamen virtuellen Instituts ist es, diese Differenzen zu erklären und Faktoren zu bestimmen, die zu einer besseren Prävention und Therapie führen. Darüber hinaus soll bei dem viertägigen Arbeitstreffen die Möglichkeit einer weiteren Zusammenarbeit der Universitäten in den Bereichen Psychiatrie und Onkologie diskutiert werden.

    PROGRAM BEIJING - ULM JOINT CENTER MEETING

    An der Universität Ulm wurde die chinesische Delegation von Prof. Tobias Böckers, Studiendekan/Leiter des Instituts für Anatomie und Zellbiologie, Prof. Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät und Leiter des Instituts für Physiologische Chemie (1., 2. v.l.), sowie von Prof. Albert Ludolph, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Neuologie (RKU)/Prodekan für Forschung, und vom Universitätspräsidenten Prof. Michael Weber (4., 5 v.l.) begrüßt.

    Foto: David Ewert/Universitätsklinikun Ulm

     

     

     
  • DKOU 2016 - Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie Open or Close

    "Zurück in die Zukunft"

    Die Orthopädische Klinik der RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm blickt voller Vorfreude auf den DKOU 2016 - den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, der vom 25. - 28. Oktober 2016 in Berlin stattfindet und mit mehr als 12.000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland den europaweit größten Kongress dieser Fachrichtung darstellt.

    Das Motto „Zurück in die Zukunft“ mag auf den ersten Blick überraschen. „Orthopädie und Unfallchirurgie werden zunehmend von Innovation und Hightech geprägt“, sagt Prof. Dr. Heiko Reichel, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU und seit Januar 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). „Dennoch dürfen wir altbewährte Methoden nicht aufgeben und müssen auch diese weiterentwickeln.“ Computergestützte Planungs- und Operationsverfahren haben bereits einen festen Stellenwert in der Orthopädie und Unfallchirurgie erlangt und technikunterstützte, minimal-invasive Verfahren werden fortwährend weiterentwickelt. Der berufliche Alltag der Mediziner ist von dem ständigen Spannungsbogen aus Tradition und Moderne, Rückbesinnung und Vorausschau geprägt. Das tägliche Handeln wird durch Abwägen zwischen Erfahrungen und neuen technischen Entwicklungen bestimmt. Stolz macht Prof. Reichel, dass die Qualität und Effektivität der muskuloskelettalen Versorgung in Deutschland in den vergangenen Jahren nachhaltig erhöht werden konnte und dass seine Wahl zum Präsidenten auch eine Würdigung der hervorragenden orthopädischen Arbeit am RKU darstellt.

    Dr. Manfred Neubert (BVOU), Prof. Dr. Heiko Reichel (DGOU, DGOOC) und Prof. Dr. Florian Gebhard (DGU) beim Antritt der Präsidentenämter (v.l.).

     

     
  • Ärzte des RKU erneut auf FOCUS-Ärzteliste Open or Close

    Gleich vier RKU-Ärzte unter den Top-Medizinern

    Ulm, 30. Juni 2016. Die renommierte FOCUS-Ärzteliste hat mit Prof. Dr. Heiko Reichel, Prof. Dr. Christine von Arnim, Prof. Dr. Jan Kassubek sowie Prof. Dr. Hayrettin Tumani vier Ärzte des RKU aus den Fachbereichen Orthopädie und Neurologie unter die besten Mediziner Deutschlands gewählt. In der FOCUS-Ärzteliste 2016 (Ausgabe Juli/August 2016) hat das Nachrichtenmagazin erneut die Namen von Top-Spezialisten aus ganz Deutschland veröffentlicht. Berücksichtigt wurde neben der Qualität in der Diagnostik und Therapie vor allem die Expertise bei komplexen Erkrankungsbildern. Die FOCUS-Ärzteliste gilt als wichtiger Wegweiser für Patienten.

    Im Fachbereich Orthopädie wurde Prof. Dr. Heiko Reichel, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU, zum wiederholten Mal als Top-Spezialist für Hüft- als auch für Kniechirurgie genannt. Die Orthopädische Universitätsklinik ist als EndoprothetikZentrum der Maximalversorgung sowie nach DIN EN ISO zertifiziert und erfüllt damit höchste Qualitätsstandards.

    Im Fachbereich Neurologie sind gleich drei Ärzte unter den Top-Medizinern: Prof. Dr. Christine von Arnim, Chefärztin der Neurogeriatrie und  Neurologischen Rehabilitation am RKU, ist als Top-Alzheimer-Spezialistin ausgewiesen. Prof. Dr. Jan Kassubek, Leitender Oberarzt an der Neurologischen Universitätsklinik am RKU, wurde als Top-Spezialist für die Parkinson-Krankheit gelistet. Prof. Dr. Hayrettin Tumani ist im Focus-Ranking als Spezialist für Multiple Sklerose genannt. Prof. Tumani betreut, nachdem er Ende 2015 als Chefarzt in die Fachklinik für Neurologie in Dietenbronn gewechselt ist, nach wie vor das Liquorlabor an der Neurologischen Universitätsklinik am RKU.

    Die Neurologische Universitätsklinik am RKU ist als zertifizierte Stroke Unit auch nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO zertifiziert.

    Die FOCUS-Ärzteliste 2016 weist 58 medizinische Spezialisierungen aus 14 Fachgebieten auf. Für die Aufnahme in die FOCUS-Ärzteliste 2016 mussten die betreffenden Mediziner häufig von Fachkollegen empfohlen werden. Weitere Daten wurden in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, Fachgesellschaften, Patientenverbänden, regionalen Selbsthilfegruppen und Fachkongressen durch entsprechende Befragungen erhoben. Auch Patientenäußerungen zu Ärzten und Kliniken in Internet-Foren und die Anzahl fachwissenschaftlicher Publikationen trugen zur Bewertung bei.

  • Ärztlicher Direktor Präsident der DGOU Open or Close

    Professor Reichel an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

    Professor Dr. Heiko Reichel ist 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU). Der Ärztliche Direktor der Orthopädischen Universitäts­klinik am RKU übernimmt zudem die Präsidentschaft bei der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC).

    Stellvertretender DGOU-Präsident ist Professor Dr. Florian Gebhard, Ärztlicher Direktor am Zentrum für Chirurgie der Klinik für Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Ulm.

    Die DGOU-Mitgliederversammlung wählte Reichel und Gebhard im Oktober 2015 für die Amtszeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 an die Spitze der Fachgesellschaft.

    Mit ihrer Präsidentschaft werden Reichel und Gebhard auch die Kongresspräsidenten des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Dieser findet vom 25. bis 28. Oktober 2016 unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ in Berlin statt. Schwerpunktthemen sind u. a. Gelenkerhalt und Gelenkersatz, konservative Frakturbehandlung, chronischer Rückenschmerz, Sportorthopädie und Sporttraumatologie sowie Patientensicherheit und Komplikationsmanagement.

     
  • Tag der Pflege am 12. Mai 2016 Open or Close

    Tag der Pflege - Danke an die Pflege!

    Ulm, 12. Mai 2016. Die Pflege ist die größte Berufsgruppe im deutschen Gesundheitswesen. Auch im RKU sorgen fast 300 Pflegekräfte rund ums Jahr dafür, dass Patienten gut betreut und versorgt werden. Der Tag der Pflege am 12. Mai erinnert daran, wie wichtig diese Berufsgruppe ist.

    Vielen Dank für Ihren täglichen Einsatz!!!

    Am Tag der Pflege, dem 12. Mai, wurde 1820 die Britin Florence Nightingale geboren. Sie gilt als Begründerin der systematischen Krankenpflege. Nightingale informierte sich in Kliniken diverser Länder und erstellte aus ihren Beobachtungen eine Ausbildung für das englische Gesundheitswesen.


     

     
  • 1. Ulmer Orthopädie-Pflegekongress Open or Close

    Großes Interesse an der schnellen Mobilmachung

    Ulm, 15. April 2016. Ein gelungener Einstand für den 1. Ulmer Orthopädiepflegekongress: Über 100 Pflegekräfte und Interessierte aus ganz Deutschland kamen ins RKU, um sich  über die schnelle Mobilmachung mittels „Fast Track Surgery“ zu informieren. Der Begriff steht für das Ziel, Patienten nach einer OP schnellstmöglich wieder auf die Beine zu bekommen.

    Lange Liegezeiten, wenig Bewegung und Schonung nach einem operativen Eingriff sollen der Vergangenheit angehören, geht es nach den Ideen des „Fast Track Surgery“, zu Deutsch „Schnellspurchirurgie“. Der dänische Bauchchirurg Professor Kehlet entwickelte in den 1990er Jahren erstmals eine Therapie, um für Patienten nach Operationen Risiken zu mindern und eine schneller Erholung zu gewähren. Nach dieser Idee werden mittlerweile auch in vielen deutschen Krankenhäusern Patienten in weniger als fünf Tagen nach einer Operation entlassen. „Das geht natürlich nicht bei allen orthopädischen Eingriffen“, räumt PD Dr. Kappe, Leitender Oberarzt an der Orthopädischen Universitätsklinik am RKU, aus ärztlicher Sicht ein. Besonders die Pflege sei hier vor Herausforderungen gestellt, denn sie hilft dem Patienten letztendlich dabei, körperlich und auch sozial wieder für den Alltag fit zu werden.

    RKU-Pflegedirektorin Helene Maucher, die den Kongress gemeinsam mit der Orthopädie des Hauses veranstaltete, sieht hier große Herausforderungen. Schließlich müssten heute internationale und sehr individuelle Patienten betreut werden, die neue Generation an Berufsanfängern müsse in die bestehenden erfahrenen Teams integriert werden, auch Pflegeforschung gewinne immer mehr an Bedeutung.

    Uwe Westhues von der Helios Endo-Klinik Hamburg stellte ein Konzept vor, wie Patienten im Selbstmanagement nach Hüft- oder Knieoperationen geschult werden. Das Konzept wird an der Hamburger Klinik, wo Westhues Pflegedienstleiter ist, bereits mit Erfolg angewendet. Sorgen und Ängste würden gelindert – und die Patientenschulung werte auch den Pflegeberuf auf, so Westhues‘ Fazit.

    Aus dem Bereich der Pflege- und Therapie berichteten auch Norbert Marek, Claudia Lochbrunner und Barbara Hamich, wie der Expertenstandard Schmerzmanagement innerhalb der Orthopädischen Pflege und Therapie am besten umzusetzen ist.

    Qualität stehe bei der medizinischen Behandlung an erster Stelle und die Fast-Track-Behandlung habe sich bewährt, sagte Dr. Sabine Schwenk als Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach. Die Krankenkasse habe hierfür ein spezielles Versorgungsangebot für Hüft- und Knie-TEPs.

    Dass Humor nicht schadet, bei Kindern angstreduzierend wirke und wichtiger Bestandteil bei der Genesung sein kann, darüber berichtete Professor Michael Boßle, der als Dekan der Fakultät für angewandte Gesundheitswissenschaften an der Technischen Hochschule in Deggendorf Studien zu diesem Thema leitet – und sich selbst auch als Klinikclown engagiert. Wissenschaftlich sei es mittlerweile belegt, dass Humor auch bei Erwachsenen Effekte bei der Genesung habe. Studien aus den USA und Israel würden dies belegen.

    Allein in Bayern gibt es über 60 Klinikclowns, so Boßle, die nicht nur in Kinderkliniken, sondern auch vermehr in Alten- und Pflegeheimen auftreten. Humor heiße hier nicht nur, jemanden zum Lachen zu bringen, sondern auch Anteil zu nehmen am Schicksal. 2014 hatten die bayerischen Klinikclowns über 2000 Einsätze – auch auf Palliativstationen. „Hier geht es auch darum, für jemanden da zu sein“, so Professor Boßle.

    Regen Austausch gab es abschließend bei den sieben Aktionsinseln. Hier kamen Ideen und Informationen direkt aus der Praxis, zum Beispiel wie sich die neue Patientenbefragung am RKU nutzen lässt oder welche Möglichkeiten es bei der Behandlung von geriatrischen Patienten gibt.

    Der Einladung von Geschäftsführer Matthias Gruber zu einem Klinikrundgang folgten etliche Kongressteilnehmer, schließlich sei es auch immer interessant, zu sehen, wie es bei den anderen ausschaut, so eine Teilnehmerin.

    Helene Maucher zeigte sich mit dem Kongress zufrieden. „Rundum gelungen“, resümierte sie. Der Kongress habe neue Anregungen gebracht und vielen Teilnehmern Ideen für Projekte geliefert.

    Die Vorträge des Kongresses finden Sie hier:

    Fast-Track-Surgery - Herausforderung für die Pflege (Helene Maucher)

    Patientenschulung zur Förderung des Selbstmanagements von Patienten mit primärem Hüft- und Kniegelenkersatz (Uwe Westhues)

    Umsetzung des Expertenstandards Schmerzmanagement (DNQP) im RKU am Beispiel der Orthopädie (Norbert Marek)

    Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (Claudia Lochbrunner)

    Schmerzbehandlung in der Physiotherapie (Barbara Hamich)

    Fast-Track-Surgery aus Sicht der AOK (Dr. Sabine Schwenk)

    Was machen eigentlich KlinikClowns? (Prof. Dr. Michael Bossle)

     

     
  • RKU bei Focus als Top-Krankenhaus gelistet Open or Close

    RKU wieder unter den besten Krankenhäusern Deutschlands

    Ulm, 30. November 2015. Das RKU hat es wieder auf die Focus-Klinikliste der besten Krankenhäuser in Deutschland geschafft. In der aktuellen Ausgabe von „Focus-Gesundheit“ (Dezember 2015) ist das RKU auf Platz 47 gelistet und darf sich als „Top Nationales Krankenhaus“ zu den 386 besten Krankenhäusern in ganz Deutschland zählen.

    Neben der Listung als Top-Krankenhaus bekam die Klinik gleich mehrere Auszeichnungen: im Bereich Orthopädie zählt das RKU demnach zur Spitzengruppe,  im Bereich Neurologie wird das RKU als Spezialist für „Multiple Sklerose“, „Alzheimer“ und „Parkinson“ empfohlen, im Länder-Ranking als „Top  Regionales Krankenhaus“ für Baden Württemberg gelistet.

    In den Focus-Kliniklisten sind die Top-Krankenhäuser und Fachkliniken Deutschlands aufgeführt. Das Nachrichten-Magazin will Hilfestellung und Orientierung bei der Suche nach der richtigen Klinik und der passenden Behandlungsmethode bieten.

    Für den bundesweiten Vergleich wertete ein unabhängiges Recherche-Team große Datenmengen aus und befragte Ärzte. Die Länderlisten nennen die besten Krankenhäuser der einzelnen Bundesländer.

    Bereits in den vergangenen Jahren war das RKU mit seinen Orthopädischen und Neurologischen Fachbereichen regelmäßig auf den Klinik- und Ärztelisten erschienen.

     

     

     

Newsticker:

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